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Abschied im Glück

Von wize.life-Nutzer -

Du schriebst es in einem letzten Brief: "Genieße den Augenblick des Glücks". Ja, es gab viele dieser Augenblicke mit dir. Und genossen hab’ ich sie wahrlich. Aber weißt du, diese Augenblicke sind eigentlich ein Nichts gegen das Glück der Augenblicke. Denn durch die wirst auch du zu einem Augenblick werden, der glücklich machte, und nicht zu einem Abschied.
Naja, der Abschied... auch ein Augenblick. In einem solchen Glück zu finden, ist sehr schwer. Und doch ist es da, das Glück – wenn auch oft nur für Einen von Zweien. Zunächst jedenfalls. Es hält sich ein wenig verborgen. Das Glück darin könnte sein, langes Kämpfen beendet zu haben. Das macht die Augenblicke nach einer Trennung zwar nicht schöner, aber leichter. Das Glück könnte darin stecken, eigene Freiheit zu finden. Oder der Neubeginn – die Chance, die in jedem Abschied steckt – könnte Glück bedeuten.
Ich habe schon viele Abschiede erlebt. Traurige, bittere aber auch leichte. Jedem dieser Abschiede folgte eine Zeit der Besinnung, des Sich-findens. Zeit, über alle vergangenen Augenblicke nachzudenken, die in der Summe schön waren und nur deshalb Trauer oder Schmerz verstärkten. Nur Wehmut ist nicht angebracht, weil mit einem Abschied die Augenblicke nicht aufhören. Sie sind da und gehen nie aus - die vergangenen und die kommenden nicht.
Ist das nicht ein Glück?

37 Kommentare

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Diese Geschichte muss ich bisher überlesen haben. Dabei fällt mir der uralte Spruch ein "Leuchtende Tage, nicht weinen weil sie vergangen, lächeln da sie gewesen. Wir haben sie gelebt. " Alles gute für dich
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Bevor ich bei ihm war wußte ich es kann nur ein Abschied geben ,dennoch habe ich es gewagt und die glücklichen Augenblicke überwiegen denn Konflikt ,der mir von Anfang klar war .Ich weiß ich habe für mich das Richtige gemacht ,Ich lächel oft in mich hinein und bin aber gleichzeitig sehr traurig aber auch froh über das was ich erlebt habe .Ja ,Robert Du kannst so etwas besser schreiben als ich und Du hast den Mut dazu ,Du kannst es eben und somit auch Dich befreien von mancher süßen Last
Wenn man in Trauer die Freude nicht übersieht - den Wert, den man bekommen hat, und nicht den, den man verloren hat -, hat es was Tröstendes.
Ja ,so erlebe ich es .
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siehste,so bekomm ich angst vor den augenblicken des glücks und denke nur dran,wann sie vorbei sind.denn dann,kostets mich,wieder tränen.
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Das Du wunderschön schreibst weißt Du ja ,weil Du soviel Resonanz bekommst. Freu Dich über Deine Begabung Menschen zu berühren
und genieße die Zuwendung ,die sie Dir geben .Für viele ist es ein Glück Deine Geschichten zu lesen ,wiederrum gibt es aber auch Menschen ,die dann merken was so alles im Leben versäumt worden ist und die eiserne Disziplin lößt sich auf
Danke, Doris.
Aber solche Texte habe ich ursprünglich für mich selbst geschrieben - einfach nur so, um einem Gefühl zu folgen. So hatte ich die Möglichkeit, mich selbst kennen zu lernen. Schreiben tu ich sie schon lange, nur "zeigen" noch nicht so sehr.
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Du schreibst so wunderbar und einfühlsam.. man könnte niederknien..tu ich aber nicht, keine Angst...
Ich bin's ja gewohnt, dass Frauen vor mir niederknien - 's gehört sich ja auch so
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Wunderschön geschrieben großen Respekt !
Danke, Hannelore.
Darf ich mir diesen Text kopieren ich hätte ihn so gerne für mein Buch hier ! Oder würdest du die Güte besitzen ihn mir einzutragen liebfrag ?
Beides, wenn du möchtest
Ja, ich trag's dir ein ...
Vielen vielen Dank das freut mich so sehr !
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Gerne gelesen......Robert.
Danke, Gabriele
Du hast wieder die Vielfältigkeit gezeigt, mit der du schreibst. Und wenn du schreibst.... erzählst du....
Wenn ich schreibe, dann fühl' ich mich auch "Zu Hause" und liebe mich in dem Moment
Ja, dass Gefühl kenne ich auch. Es ist herrlich
"sich zu schreiben." Das nenne ich Frei-Sein... da ist alles drin, alles.
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Ein sehr zweischneidiges Glück ...
wohl dem, der es darin finden kann.
Es ist einfach leichter hinterher
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diese gedanken,kann ich verinnerlichen.
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und dann blickt man mit dem (inneren) auge auf die kleinen glücksmomente, die vielleicht ein leben lang leuchten...
... und fühlt dabei jedesmal den Schmerz des Verlustes.
mika... es ist so, wie es ist...
Es muss ja nicht schmerzhaft sein, es kann sich ja auch "gut" anfühlen
Ja Evelyn, aber das macht`s ( mir jedenfalls ) nicht leichter.

Nichts, was mir vertraut und lieb war lasse ich gerne los, Robert - selbst wenn es sich richtig anfühlt.
kannst du es ändern, mika...?
Nein, aber kannst du deine Gefühle steuern ?
Dann verrat` mir unbedingt, wie das geht ...
lass' los, mika...
in vergangenen schönen gefühlen zu leben ist nicht das jetzt... der andere ist vielleicht glücklich, das sollte dich freuen, wenn du ihn liebst...
Das braucht seine Zeit ... Liebe ist selten selbstlos.
Kopf und Herz arbeiten da oft schlecht zusammen.
Ich bemühe mich ... gute Nacht !
es soll nicht sein...

schlaf' gut, mika...
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