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Erinnerungen an die Schulzeit

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Von wize.life

„Rums, da geht die Pfeife hoch“ – so endet der vierte Streich von Max und Moritz, als die beiden ihren Lehrer Lämpel fast in die Luft sprengen. Seit Schulkinder von Lehrern erzogen werden sollten, entwickelten diese Guerilla-Techniken, um sich gegen die Macht des Erwachsenen zur Wehr zu setzen. Diese Streiche sind manchmal derb, manchmal beinhalten sie unglaublich viel Kreativität und Geschicklichkeit.

In der Kunst wurden den Streichen in der Schule immer wieder Denkmäler gesetzt: Von „Max und Moritz“ bei Wilhelm Busch zu den „Lausbubengeschichten“ von Ludwig Thoma; von dem Pennäler Hans Pfeiffer (mit drei f) in der "Feuerzangenbowle" zu Pepe Nietnagel in den „Lümmeln von der ersten Bank“. Das Publikum steht immer auf der Seite, der vermeintlich schwächeren, der Schulkinder.

Neben diesen lustigen Beispielen darf man aber nicht vergessen, dass in früheren Jahren die Prügelstrafe als pädagogisches Mittel im Schulbetrieb gang und gäbe war. Auf die ausgeheckten Streiche folgte nicht selten ein Strafgericht, das nicht immer angemessen war und oft auch die Falschen traf.

Welche Streiche haben Sie früher Ihren Lehrern gespielt? Und welche Strafen hatten Sie deswegen zu kassieren? Schreiben Sie uns Ihre Erinnerungen an Ihre Schulzeit.

Eine Sammlung von Schul-Streichen auf lustige-streiche.de

17 Kommentare

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Die Verwirrungen des jungen Törleß" von Robert Musil.

wenn die Zeit alle Wunden heilen würde, wäre es schlecht um die Entwickling des "Abendlandes" bestellt
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Ich habe die Schule gehasst !
Ich habe die Lehrer gehasst !
Was mir noch einfällt: Wir hatten den Geigenhals unserer Gesangspädagogin angesägt und mit Kaugummi verklebt. Wir konnten einfach diese fürchterlichen Töne nicht mehr hören. Der Erfolg war durchschlagend, daheim auch .....
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Mir hat Schule noch nie gefallen. Es war für mich eine Qual! Hab es aber mannhaft hinter mich gebracht, später nach der Grundschule mühselig, sehr mühselig über den 2ten Bildungsweg. Möchte diesen Gang niemanden Empfehlen. Meine Freude an der Schule ist deshalb sehr eingeschränkt, Dagegen die Schule des Lebens habe ich bestens gemeistert und einen beachtlichen Abschluss mit der Note 1 bis 2 erreicht.....und den Zusatz: War fleissig und Aufmerksam!
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Ja, ganz spontan fällt mir dazu ein, daß ich das Fach "Handarbeiten" so gar nicht mochte. Wir bekamen die Aufgabe gestellt, einen Gürtel zu flechten 5 oder 6 Stränge. Das war mir einfach zuviel Fummelei. Ein paar Tage später entdeckte ich so einen Gürtel im Kaufhaus (aus Bast und sehr rustikal). Ich griff zu und besaß die "Frechheit", diesen als meine Arbeit vorzuweisen.

Oh Mann! Die Dame Lehrerin war ja nun auch nicht gerade blöd. Ich bekam einen Eintrag ins Klassenbuch und mußte zum "Direx" (Direktor). Das Ganze lief unter "Betrug", was ja auch stimmte .

Nun ging`s so richtig los. Jeder Lehrer, der ins Klassenbuch schaute , gab seinen Kommentar ab. Es war die "Hölle" , aber nach Ablauf des Schuljahres war`s dann vorbei.

Handarbeiten mag ich bis heute nicht. Bin auch ohne gut durch`s Leben gekommen.

Das war kein Streich, das war einfach blöd von mir

Habe mir Verziehen
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Fortsetzung: der Lehrer jede Strafarbeit und von nun an wurden wieder Hausaufgaben fleißig gemacht.
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Unser Sohn hat seinem Grundschullehrer einen tollen Streich gespielt. Der Lehrer sagte zu uns, jetzt ist schon so lange im Dienst, aber sowas ist ihm noch nicht passiert. Dabei mußte er herzhaft lachen. Wenn unser Sohn mal wieder "keine Hausaufgabe aufhatte" und natürlich dann am nächsten Tag keine herzeigen konnte, bekam er eine Strafarbeit. Soviel Freitheit lies der Lehrer ihm, er konnte irgendwas abschreiben, eine DIN A 5 Seite lange. Unser Sohn schrieb dies immer in Bleistift, natürlich mit Datum und seinem Namen. Am nächsten Tag zeigte er es dem Lehrer und es war gut, er durfte die Strafarbeit wieder mitnehmen und damit war die Sache erledigt. Fein, denkt man - aber unser Sohn war schon immer ein Schlaukopf!! Die nächste Strafarbeit war angesagt und die nächste usw. Es ging alles klatt, bis zu dem Tag, an dem er vergaß das Datum auszuradieren und durch das aktuelle zu ersetzen. Darum schrieb er ja die Arbeit mit Bleistift. Dies hat, sein Pech, der Lehrer gemerkt. Seit dem zerreißt
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Wir haben auf den eisernen Öfen Radiergummis zum Schmelzen gebracht, bevor der Lehrer die Klasse betrat. Es hat fürchterlich gestunken. Zusätzlich wurden alle Klassenbänke zusammen geschoben, so dass keiner mehr aufstehen konnte.
Mamamia...ist das lange her
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Den besten Streich in unser Familie aber, hat mein Bruder geliefert und das gab einen Verweiss und anteilige Bezahlung der Unkosten für das Rausheben des kleinen Autos zwischen den Bäumen. Denn genau dort hatten sie es, er und noch drei so Kandidaten hineingeschoben. Die Lehrerin konnte die vier nicht leiden und umgekehrt und so haben sie eines Tages beschlossen ihren Kleinstwagen zwischen zwei dicke Alleebäume zu stellen. Nach dem Unterricht war natürlich kein Heimfahren möglich. Aus einem Versteck beobachteten die 4 ihre Lehrerin und haben sich köstlich amüsiert. Leider gab es einen Verräter und der Abschleppdienst bzw. die Kosten wurden auf die Eltern der 4 umgelegt. Was mein Vater dazu gesagt hat, könnt Ihr Euch lebhaft vorstellen. Aber der Streich blieb bis heute unvergessen und das Auto parkte nie mehr in der Nähe von Bäumen. Kaum vorstellbar wie die 4 Jungs dies bewältigen konnten - aber gemeinsam waren sie stark.
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9. Klasse - Realschule - Mein Streich, auf den ich auch diesmal beim Klassentreffen angesprochen wurde, ist unvergessen: Hast du es wirklich getan? Natürlich hab ich den Spickzettel aufgegessen - was sollte ich auch sonst damit machen! Ich brauchte doch die eins in Religion!! zum Ausgleich für eine andere evtl. schlechte Note. Unser Kaplan hat mich beim Spicken erwischt und gerufen: Dengl - aufstehen. Was haben Sie da unter der Bank. Ich ganz unschuldig: Nichts! Er kam bückte sich und untersuchte die Ablage und fand natürlich nichts, den kleinen Spicker hatte ich in der Hand und während er sich bückte, hab ich den Zettel in den Mund geschoben, bißchen gekaut und runtergeschluckt. Alle mein Klassenkameraden haben dicht gehalten, weil den Kaplan keiner mochte. Der Kaplan hat sich bei mir entschuldigt und ich durfte die Arbeiten einsammeln.
Einen Mathelehrer hatten wir, der muss wohl an die hundert Krawatten sein Eigen genannt haben. Man konnte ihn so richtig nervös machen, wenn alle auf die Krawatte gestarrt haben. Da wurde er mit Richten und Spiegelgucken und schlußendlich abnehmen nicht fertig.
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Ich könnte ein dickes Buch schreiben über meine Erlebnisse in der Schulzeit - aber das war meist nicht lustig, sondern eher die Spaltung der Gesellschaft in Ober- und Unterschicht betreffend.
Eines aber fand ich recht witzig:
Mein Klassenlehrer in der Berufsfachschule und ich waren gut eingespielt:
Es dauerte regelmäßig max. 10 Minuten und wir beide waren in lautstarker Diskussion
gegeneinander .
Mit hochrotem Kopf , gellender Stimme und um Luft ringend stotterte er mir dann mal zu:
" der Arendt muss doch immer das letzte Wort haben " !
Meine spontane Antwort:
" Ich kann ja nicht wissen, dass Sie nach mir nichts mehr sagen " !

Wie üblich "durfte" ich dann wieder ein paar Stunden allein im Materialkeller verbringen
um ungestört über "Respekt gegenüber Vorgesetzten " nachzudenken.
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