Von der Oberkommissarin zur Domina: Polizistin (29) tauscht Gummiknüppel gegen Lederpeitsche

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Von News Team

Mit nur 28 war Oberkommissarin Sara C. aus Duisburg schon Beamtin auf Lebenszeit. Bei der Polizei hatte sie höchste Führungspositionen erreicht und war auf bestem Weg, dort Karriere zu machen. Doch eines Tages entschied sich die 28-jährige Blondine, alles hinzuschmeißen - und tauschte die Uniform gegen das Lederkostüm.

Sara wollte Domina werden - in Vollzeit. Mit einem Freund hatte sie einige Zeit zuvor eine Fetisch-Party besucht und soll sofort von den Fesselspielen hingerissen gewesen sein: „Die Spielarten, die ich da kennenlernte, erlaubten es mir, in eine ganz andere Welt abzutauchen“, erzählt sie der „Bild“.

Ihr Freizeit-Vergnügen hielt sie jedoch zunächst geheim. In den sozialen Netzwerken zeigte sich die Polizistin zwar sittsam, ihrer „exhibitionistischen Ader“ ließ sie aber immer wieder freien Lauf: „Ich ließ meine Brüste vergrößern, schminkte mich auffällig und postete auch schon mal verführerische Bilder.“

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Doch bald sei in den Dienstgruppen getuschelt und auf Google nach ihr gesucht worden, erzählt Sarah der „Bild“. Insbesondere ein Foto ließ den Kollegen den Atem stocken: In brustfreiem Lederbikini zeigte die Frau ihren wohlgeformten Körper - und die großen Doppel-D-Brüste.

„Das Bild machte in den WhatsApp-Gruppen der Kollegen in wenigen Tagen die Runde. Wahrscheinlich hat es nach einer Woche jeder Polizist in NRW gesehen…“

Dann kam der entscheidende Tag. Im März 2017 beantragte Sarah ihre Entlassung und gab sechs Monate später Dienstausweis und Pistole endgültig zurück. Am nächsten Tag wurde dann „Calea Toxic“, wie sich die 28-Jährige unter anderem auf Instagram nennt, geboren.

„Es war die absolut richtige Entscheidung. Die Freiheit und die Freude, die ich jeden Tag empfinde, wenn ich aufstehe, wenn ich zu Terminen, Fotoshootings oder Gästen fahre - das ist einfach unbezahlbar, das ist mit keiner Sicherheit aufzuwiegen“, sagt sie im Gespräch mit der „Bild“.

Saras Gage können sich aber vermutlich nur die wenigsten leisten. Denn in ihrem Job widmet sich „Calea Toxic“ of Kunden, die an der Spitze der Gesellschaft stehen - und für ein paar Stunden alle Verantwortung abgeben möchten. Dazu gefragt, lächelt sie: „Da sind schon interessante Namen dabei. Aber niemals würde ich einen preisgeben. Als Domina arbeite ich genauso professionell wie als Polizistin.“

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