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"Mir ist es peinlich": Telekom-Mitarbeiter packt aus, wie chaotisch es im Konzern zugeht

News Team
Von News Team

Seit 2017 baut die Telekom ihren Konzern um. Genau genommen soll gespart werden. Ein Mitarbeiter gab jetzt in der "Bild am Sonntag" Einblick in das tägliche Chaos beim Telekommunikations-Riesen. Er sagt:

Mir ist es peinlich, für diesen Konzern zu arbeiten.

Grund sei die Sparpolitik. Vor allem im Service. Gab es früher noch Personalplaner für Privat- und Geschäftskunden sowie das Leitungsnetz, muss heute jeder alles machen. "Das sollte Geld sparen, führte aber ins Chaos", so der Personalplaner in der "BamS".

Weil er die fristlose Kündigung fürchtet, will er anonym bleiben, legte der Zeitung aber Arbeitsvertrag und Dienstausweis vor, um seine Glaubwürdigkeit zu untermauern.

Termine nach Zufallsprinzip


Er und seine bundesweit 700 Kollegen koordinieren und planen die Einsätze der Techniker und stehen dabei auf verlorenem Posten. "Wir sind nicht schuld am Telekom-Chaos. Schuld ist der Konzern."

Wir haben rund 50 Prozent zu wenig Personal, kommen mit Techniker-Terminen nicht mehr hinterher – vergeben sie sogar oft nach dem Zufallsprinzip

, gesteht er.

Die Folge: immer mehr unzufriedene Kunden, die teilweise monatelang ohne Internet oder Telefon auskommen müssen. Und immer mehr gefrustete Mitarbeiter, die über Personalnot und Überbelastung klagen. Dies bestätigte auch Betriebsrats-Chef Eric Daum der Zeitung.

Der Konzern dementiert derweil. Beim Personal werde nicht gespart.

Wir haben beim Service genug Mitarbeiter

, so Konzern-Sprecher Stephan Althoff.

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