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Trubel im Altenheim – Wie Kinder und Senioren voneinander profitieren

News Team
Von News Team

Das Zusammenleben von Jung und Alt bringt einige Vorteile mit sich. Senioren können sich um die Kinder kümmern, nehmen dabei anderen die Arbeit ab und erhalten gleichzeitig eine erfüllende Aufgabe.

Wie lässt sich ein generationsübergreifendes Miteinander der Ältesten und der Jüngsten in der Gesellschaft fördern? Darüber berichtet "plan b" am Samstag, 26. Januar 2019, 17.35 Uhr im ZDF, in "Trubel im Altenheim - Wie Kinder und Senioren voneinander profitieren".

Etwas gemeinsam machen - erst dadurch entstehen echte Beziehungen.
ZDF / Utta SeidenspinnerEtwas gemeinsam machen - erst dadurch entstehen echte Beziehungen.

Kindergartenkinder aus Waldkirch besuchen Pflegeheim

In Waldkirch bei Freiburg haben zwei Forscher der Evangelischen Hochschule Freiburg eine Initiative gestartet: Kinder des Kindergartens Pfiffikus besuchen regelmäßig sechs ältere Damen in einem nahegelegenen Pflegeheim.

Der kleine Philipp und die Seniorin Margareta Wangler verstehen sich bestens.
ZDF / Utta SeidenspinnerDer kleine Philipp und die Seniorin Margareta Wangler verstehen sich bestens.

Die Kinder und die Seniorinnen sind nicht verwandt und kannten sich vorher nicht. Doch durch die Besuche soll sich eine Beziehung zwischen den Generationen entwickeln.

Der vierjährige Philipp R. liebt die wöchentlichen Ausflüge zu den Senioren.
ZDF / Utta SeidenspinnerDer vierjährige Philipp R. liebt die wöchentlichen Ausflüge zu den Senioren.

Wiener Kindergärten an Seniorenheime angegliedert

Die Stadt Wien hat das Zusammenleben von Jung und Alt schon institutionalisiert: In einem großen Seniorenheim sind gleich zwei Kindergärten angegliedert. Besuche bei den "Grannies" im selben Haus gehören für die Kinder zum festen Programm.

Kinderbesuch im Seniorenheim - jede Woche kommen sie sich ein Stück näher.
ZDF / Utta SeidenspinnerKinderbesuch im Seniorenheim - jede Woche kommen sie sich ein Stück näher.

Zudem leben unter dem Dach über 30 Flüchtlingsfamilien, bis sie einen Asylbescheid bekommen. In der Zwischenzeit unterrichtet die 65-jährige Heimbewohnerin Eva Judmaier Kinder in Deutsch und spielt mit ihnen. Die Rollstuhlfahrerin erzählt:

Die haben mir meine Lebensenergie zurückgebracht

Denn sie hat eine wertvolle Aufgabe gefunden, die sie in ihren Lebensumständen meistern kann. Und die Kinder lieben es, Frau Judmaier im Haus herumzuschieben.

Auch interessant.. Pflegeheime: Senioren müssen keine Angst haben - Vielfältige Wohnkonzepte möglich


Jung und Alt zusammen in Bayreuth

"Jung und Alt zusammen", kurz JAZ, ist ein Verein aus Bayreuth. Die Idee: Junge Menschen, meist Schüler, helfen bedürftigen Älteren gegen Stundenlohn oder Gegenleistung: Schülerin Yvette hilft der 92-jährigen Rentnerin Hilde Klein. Das Abrechnungssystem ist so organisiert, dass Yvettes Leistung auf einem Guthabenkonto verrechnet wird. Die 16-Jährige plant ziemlich weit voraus:

Ich lasse mir nichts auszahlen, wer weiß, vielleicht brauche ich ja selbst als alter Mensch Hilfe. Dann habe ich dafür schon angespart.

14 Kommentare

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Ich habe mir am Samstag die Sendung im Fernsehn angesehen und kann nur den Kopf schütteln.
Wie bekloppt ist das denn, wenn sich die Jungen zusammen mit den Alten die Hände mit Farbe bepinseln oder sich gegenseitig mit Glitzersteine beschenken.
Dazu dann noch die geistreichen Kommentare der Erzieher. Da haut es dir ja schon mit 30 den Vogel raus. 8 € für eine Stunde Gartenarbeit oder eine Wand weiß zu beklieren?
Mann,mann mann! Gehts noch ?
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Ich glaube es ja nicht:
Was haben Kinder bei den Senioren zu suchen ?
Sicher ist ein Altersheim eine tolle Einrichtung, wenn die Eltern beide arbeiten und sich nicht um den Nachwuchs kümmern müssen. Kosten für Kitas, Heizung , Essen usw. werden eingespart, so bietet sich diese Lösung gerade zu an . Kinder und ältere Menschen bevorzugen zudem eine breihaltige Nahrungszusammensetzung.
Es ist schon eine besondere Atmosphäre wenn der Duft von Rheumasalbe, Kamillentee und Urin die Luft schwängert. Ferner können die Kinder nach herzenslust dort herum zicken, die Luft aus dem Rollator lassen oder Omas Gras verkosten. wenn die Senioren erst mal mit Diazepan und Morphin ruhig gestellt sind, schimpft auch keiner mehr.
Macht richtig Spass so ne Gemeinschaft!
Karl, deine unprofessionellen Kommentare zeigen, dass du überhaupt keine Ahnung hast und vor allem sehr unsensibel bist
Liebe Michaela S.
Dann frage ich mich,was daran professionell ist , an Gelberüben oder Karotten herum zu schnitzen wie es in dem Fernsehbeitrag gezeigt wurde. Das ist doch völlig sinnlos. Es wundert mich nicht, daß nachfolgende Generationen absolut weltfremd heran wachsen, wenn sie mit solchen Dingen konfrontiert werden.
Nur ein Beispiel , lasst sie Kartoffeln schälen und Kartoffeln unter Aufsicht zu
Kartoffelbrei kochen, daß macht wenigstens noch ein bischen Sinn.
Es mag zwar auf den ersten Blick so erscheinen,als sei mein Kommentar unsensiebel aber er spiegelt doch die nackten Tatsachen wieder, oder riecht es in einem Seniorenheim nicht so wie beschrieben?
Niemals möchte ich unter solchen Umständen und Bedingungen meinen Lebensabend verbringen und mich singend und klatschend zu einem dressierten Affen machen lassen.
Karl, es hat keinen Sinn mit dir zu diskutieren. Entweder willst du provozieren, oder du verstehst den Sinn dahinter tatsächlich nicht🤔
Es gibt dahinter keinen Sinn.
Evtl. sinnlose Beschäftigungstherapie das wars aber auch.
Bemerkung
Abgesehen davon, wenn man die monatlichen Kosten für die Unterbringung in einem Seniorenheim berücksichtigt wundert es mich nicht , daß die Was....kö e der Betreiber immer größer werden.
Preis- Leistungsv. asolut negativ.
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Mehrgenerationenwohnen ist längst überfällig. Genossenschaften schaffen das !
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Die Zeiten haben sich geändert. Das Älterwerden ist geblieben. Die IT-Technik ist eingezogen mit Smartphone, Internet,Twitter sowie Facebook und andere.
Früher lebten alte und junge Menschen unter einem Dach. Jung und alt halfen sich gegenseitig.Das "Modell"ist nicht mehr aktuell.
Aber dieJugend kann ältere Menschen aufleben lassen. Man muss das Zusammenleben nur gewöhnt sein von jung auf. Aber wo ist das noch üblich, außer vereinzelt auf dem Lande in der Landwirtschaft etc. ? In anderen Regionen auf der Welt "funktioniert" immer noch, trotz moderner Technik.
Es gibt viele,zu viele Menschen,die vereinsamen und depressiv werden - oftmals ins Altenheim - pardon Senioren-Residez - abgeschoben werden. Dann wird es die Frage wie das bezahlt wird. Wenn die Kinder dann "zuzahlen" müssen - weil sie weiter entfernt wohnen - kann es schwierig werden.
Die Alten haben oft große Wohnungen und finden keine bezahlbaren kleinen Wohnungen.
Aus den großen Städten zieht man "ins grüne Umland" - dann werden die kleinen Wohnungen knapp, ganz zu schweigen von Sozialwohnungen, wenn die Rente nicht reicht.
Ein Lichtblick ist, daß es vereinelt klappt. Teils auch mit "Betreutem Wohnen" und Beibehaltung der alten Gewohnheiten - außer im Krankheitsfall.
Die Jugend, insbesondere unsere Politiker , werden auch mal alt. Heute wollen sich nicht damit konfrontiert werden. Wartet ab, wenn ihr "dran" seid mit dem Seniorenleben...
Schön, das es regional schon wieder läuft mit jung und alt......
Ich stelle mir häufiger die Frage, was wir (ich) als Betroffene, dazu beitragen können. Ideen einbringen und vor allem auch umsetzen das, was wir uns wünschen, damit wir ein lebenswertes Leben behalten. Im Allgemeinen sind wir rüstiger, als früher ( geistig, als auch körperlich) Also lasst uns gemeinsam Gedanken zusammen tragen. Wer weiß es denn besser als wir, wie wir uns fühlen, und was wir brauchen. 🤔 Wir sollten uns nicht abkapseln und soziale Kontakte, wenn es dies zulässt, pflegen. Alt und Jung können sehr wohl voneinander profitieren.
In diesem Sinne habt eine schöne Woche 💐🍀🌷🎶🎳🎾
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Hallo guten Tag ,ich lebe alleine in meiner Wohnung und bin meiner Familie ,meinen Sohn und Schwiegertochter sowie meinen Enkeln sehr Dankbar das Sie sich um mich kümmern und meine Enkel kommen nach der Schule nach mir um mir ein wenig zu helfen .Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind die ich durch meine Erkrankung nicht mehr kann .Gerne nehme ich die Kinder auch ab und zu mir wenn die Eltern etwas erledigen müssen was Sie dann in aller Ruhe ohne Kinder dann erledigen können .So hilft man sich gegenseitig so gut es geht .Denn gerade in einer Familie sollte Jeder für den Anderen da sein wenn es möglich ist .Ich wünsche Allen noch einen schönen Nachmittag und sende Liebe Grüße
Mir geht es ähnlich,..bin aber jedesmal wieder froh wenn der Trubel vorrüber ist,..die Kinder von heute sind zum Teil viel aktiver,lauter, aggressiver,unruhiger wie ich es in Erinnerung habe und auch noch selber kenne ! Den obigen Kommentare über die IT Technik für Kleinkinder/Kinder kann ich nur zustimmen und sie bestätigen !!
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Bestimmt nicht für jeden Senior geeignet.
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