Nasa: Hier brennt die Welt unbemerkt - Feuer noch viel schlimmer als in Brasilien

Jeder roter Punkt steht für ein Feuer.
Jeder roter Punkt steht für ein Feuer.Foto-Quelle: NASA
News Team
Von News Team

Die verheerenden Waldbrände im Amazonas sorgen derzeit für Angst und Schrecken. Die Bilder gehen um die Welt. Dabei wüten viel größere Feuer in anderen Teilen der Erde. Die Weltfeuerkarte der NASA zeigt das gigantische Ausmaß.

Die Aufnahmen der Nasa schockieren. Auf der Satelliten-Weltkarte steht jeder rote Punkt für ein Feuer. Wie die Karte zeigt, wüten die Brände jedoch wo anders noch viel stärker. Wer in Richtung Osten blickt, bemerkt dort einen großen roten Fleck. Teile von Zentral- und Ostafrika gleichen einer einzigen Feuerwüste. Diese Brände bekommen keine öffentliche Aufmerksamkeit. Die vielen starken Brände bringen neben einer Verwüstung, auch den Tod vieler Pflanzen und Tieren mit sich.

Noch schlimmer als der Amazon brennen Teile von Zentral- und Ostafrika.
NASANoch schlimmer als der Amazon brennen Teile von Zentral- und Ostafrika.

Ökosystem muss wieder hergestellt werden

Regenwälder benötigen in der Regel mindestens 100 Jahre, bis sie sich wieder vollkommen von einem Brand erholt haben. Gräser und Sträucher wachsen deutlich schneller, wie es bei Spiegel Online heißt. Sie schaffen es, nach wenigen Wochen bis Monaten, das vollständige Ökosystem wiederherzustellen.

Amazonas-Brand weitet sich auf andere Länder aus

Derweil lodert der Amazonas weiter und hat sich auf mehrere Länder ausgeweitet. Neben Brasilien sind nun auch Bolivien und Peru betroffen. Alleine zwischen Donnerstag und Freitag hat das brasilianische Institut für Satellitenforschung INPE 1663 neue Feuer gemeldet. Brasiliens Präsident Jair Bolsonardo hat Kräfte ins Katastrophengebiet geschickt. Zahlreiche Soldaten versuchen zudem gegen das Feuer anzukommen.

Im Video: Brände in Brasilien - Polizei ermittelt gegen Brandstifter

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7 Kommentare

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Immer schön brennen lassen. Wenn nix mehr da ist dann kann auch nix mehr brennen.
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Was will man erwarten. Die Weltbevölkerung steigt und auch die armen Länder wollen wie die westliche Welt sich an Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte erfreuen. Dafür braucht man Ackerland. Alle wollen so essen wie im Mittelalter einst die Adligen und Geistlichen. Alles möglich dank der Massentierhaltung.
Solange wir unseren Konsum von tierischen Produkten nicht massiv minimieren brauchen wir nicht mit den Finger auf den Rest der Welt schauen, der davon noch weit weniger verbraucht als wir. Davon abgesehen, dass ein Großteil des genmanipulierten Soja als Tierfutter nach Europa geliefert wird. Dafür schicken wir Hähnchenbeine und Milchpulver zurück nach Afrika. Das nennt sich Globalisierung. Es wird erwartet, dass der Fleischkonsum bis 2050 weiter ansteigen wird. Kein Platz für Regenwald und Umweltschutz.
Vielleicht sollte es auf den Klima-Gipfeln mal rein veganes Essen geben. Aber das geht natürlich nicht. Jede Mahlzeit muss ein Erlebnis sein ... auf Kosten der Tiere und der Umwelt. #VeganForFuture
😡
Die Menschheit wird doch von den Konzernen regiert und das ist
jetzt das Ergebnis, wo selbst Politiker nicht mehr eingreifen können **
Genau. Und das ist dann auch gleich die Ausrede des einzelnen überhaupt nichts zu ändern.
Im nahen Umkreis machen schon viele Einschränkungen, auch, dass sie
nur noch zweimal in der Woche Fleisch konsumieren, nicht mehr in den
Urlaub fliegen wollen und auf Busse und Bahnen umsteigen etc. pp.,
dennoch bleibe ich bei meiner obigen Aussage **
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