19 Grad! Heute wird es wärmer als im August - aktuell Unwetterwarnung

Dienstag: DWD meldet frühlingshafte Temperaturen.
Dienstag: DWD meldet frühlingshafte Temperaturen.Foto-Quelle: Pixabay
News Team
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Von News Team

Weiße Weihnachten können wir uns wohl endgültig abschminken. Eine Woche vor dem Heiligen Abend herrscht in Deutschland T-Shirt-Wetter. Heute (17. Dezember) strömt Sahara-Luft zu uns und lässt die Temperaturen bei Föhn teilweise bis auf 19 Grad steigen. Der Winter ist derzeit in weiter Ferne.

Hier sammeln wir die neuesten Wetter-News im Ticker:

+++ Verkehrte Welt: T-Shirt-Wetter im Dezember - bis zu 19 Grad möglich +++

Laut DWD sorgen Tiefausläufer aus Frankreich, die in Richtung Norden ziehen, in der Mitte und im Norden für wechselhaftes Wetter. Im Tagesverlauf ist es wechselnd bewölkt mit längeren sonnigen Abschnitten. Bis auf den Norden bleibt es überwiegend trocken.

Die Temperaturen sind dabei für diese Jahreszeit viel zu warm. Schon am Morgen zeigte das Thermometer am Oberrhein 10 Grad. Frost, wie es für Dezember typische wäre, gibt es höchstens in höheren Lagen.

Durch die aus der Sahara strömende Wüstenluft steigen die Temperaturen heute sogar auf frühsommerliche Werte zwischen 12 und 16 Grad. Bei Föhn werden am Dienstag sogar bis zu 19 Grad erreicht, berichtet "wetter.com". Da wäre sogar wärmer als teilweise im August. Am 12. August waren in München beispielsweise nur 18.3 Grad gemessen worden.

Auch im Verlauf der Woche bleibt es zweistellig. Von Winter ist derzeit nicht viel in Sicht.

Im Harz und am Alpenrand wird es jedoch stürmisch. Für folgende Landkreise gab der Deutsche Wetterdienst oberhalb von 1000-1500 m eine amtliche Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 90 und 110 km/h (in exponierten Lagen bis 130 km/h) heraus:

  • Kreis Harz-Bergland
  • Kreis Oberallgäu
  • Kreis Ostallgäu
  • Kreis Garmisch-Partenkirchen
  • Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen
  • Kreis Miesbach
  • Kreis und Stadt Rosenheim
  • Kreis Traunstein
  • Kreis Berchtesgadener Land
Amtliche Warnung vor orkanartigen Böen - Alarmstufe Rot
DWDAmtliche Warnung vor orkanartigen Böen - Alarmstufe Rot

+++ Warnung vor orkanartigen Böen +++

Der Montag beginnt im Norden und im Süden stürmisch. Während an der nordfriesischen Küste starke Windböen drohen, hat der DWD für acht Landkreise am Alpenrand eine amtliche Unwetterwarnung der Stufe 3 (ROT) herausgegeben. Hier sind ab Montag, 10 Uhr, oberhalb von 1500 Metern orkanartige Böen möglich.

Die Unwetterwarnung gilt für folgende Landkreise

  • Oberallgäu
  • Ostallgäu
  • Garmisch-Partenkirchen
  • Bad Tölz-Wolfratshausen
  • Miesbach
  • Rosenheim
  • Traunstein
  • Berchtesgadener Land

Warnung vor orkanartigen Böen (rot markiert) am Montagmorgen
DWDWarnung vor orkanartigen Böen (rot markiert) am Montagmorgen

Hier geht es zur Warnkarte.

+++ So wird das Wetter am Montag +++

Am Montag profitiert die Mitte Deutschlands von der Warmfront eines Tiefs, das für die Jahreszeit ungewöhnlich milde Luft zu uns bringt. Dort ist gebietsweise leichter Regen möglich. Südlich des Mains hingegen ist es trocken, zeitweise zeigt sich die Sonne. Am Alpenrand Föhn mit Sturmböen in den Tälern.

Die Temperaturen liegen zwischen 7 bis 12 Grad, im Süden örtlich bis 15 Grad.

+++ Warnung vor Nebel +++

Achtung Autofahrer: Gebietsweise ist am Montagmorgen in der Mitte und im Süden dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 Meter geben.
Betroffen sind von der Warnung des DWD vor Nebel die Landkreise: 

  • Biberach
  • Alb-Donau-Kreis und Stadt Ulm
  • Wartburgkreis
  • Schmalkalden-Meiningen
  • Gotha
  • Hildburghausen
  • Ilm-Kreis
  • Sonneberg
  • Saalfeld-Rudolstadt
  • Saale-Orla-Kreis

Video: Hier herrscht am Wochenende Alarmstufe Rot

Zum dritten Advent wird es stürmisch. Der Deutsche Wetterdienst hat mehrere Unwetterwarnungen über weite Teile Deutschlands herausgegeben. Es werden teils orkanartige Sturmböen erwartet.


Vorsicht vor plötzlich auftretender Glätte!

Bei gefrierendem Regen fällt der Regen zwar in flüssiger Form zu Boden, erstarrt dann aber sofort zu Eis, sobald er den Boden trifft. Das ist die gefährlichste Form von Glätte, weil sie so plötzlich auftritt. In diesem Fall spricht man auch von Blitzeis.

Der Regen kann aber nur dann am Boden sofort gefrieren, wenn mehrere Bedingungen erfüllt sind. Zum einen muss der Erdboden selbst kalt genug sein. Zum anderen muss auch die Luft über dem Boden unter 0 Grad haben. Außerdem muss Regen anstelle von Schnee fallen und dafür wiederum ist warme Höhenluft wichtig, da der Niederschlag sonst schon gefroren vom Himmel herunterkommt.

11 Kommentare

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Immer wird über das Wetter gejammert, zu kalt, zu warm, zu nass, zu heiß, zu windig usw. Ich hasse Schnee und Kälte und dennoch kann ich es nicht ändern. Es ist wie es ist. Schon immer gab es wärme und kälte Perioden und das Wetter, wie das Klima verändert sich fortwährend, nichts bleibt wie es ist. Das war so und wird immer so bleiben, bis die Erde aufhört zu existieren, wie auch unsere Sonne. Das Leben ist ständige Änderung. Mag daran liegen, dass der Mensch eben weder das Wetter noch das Weltklima kontrollieren kann. Warum immer über Dinge jammern die nicht zu ändern sind? Sich damit abfinden und das beste daraus machen wäre der einfachere und vermutlich auch der bessere Weg. Das Wetter gehört dazu.
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Wegen diesem Wetter, hat GOTT ,Winterreifen erfunden......
Ja und die Schweizer haben Ricola erfunden
Wegen immer mit Genitiv: ..wegen dieses Wetters..
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Heute die Anzeige: Wetter am Donnerstag ! Der Witz an der Sache, wir haben
heute F R E I T A G !
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Manch sehnen sich nach Matsch und Glätte- seltsam!!!
Wer weiße Weihnacht braucht, sollte die schneesicheren Regionen aufsuchen!!! I am dreaming.....
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Oh Gott ... verschont mich mit Euren Weiße-Weihnachts-Vorhersagen. Kein seriöser Meterologe wird jetzt schon weiße Weihnachten prophezeien. Außerdem kommt es ja sehr darauf an, wo man wohnt. Am Nord- und Südpol sollen aber weiße Weihnachten garantiert sein.
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Auf der Ostalb ist Frühling
Wieso Rückkehr Winter? Meint ihr den Winter 2018/2019?
...nun ja, auch in der Politik gibt es aktuell wieder eisige Zeiten. Ob die Wetterfrösche da was verwechseln ?
HIer im Norden sagen wir dazu: wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sicht das Wetter oder es bleibt so wie es ist.
Und die Fahne nach dem Wind hängen kann man in der Politik besonders gut - wenn es um die Diäten (nicht ernährungsmässig) geht.
Ein kluger SPD klammert sich so lang an seinen Parlamentssessel wie es geht - bei der Gage kein 'Wunder.
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