Wetter am Freitag: Sturm lässt nach - Im Süden sonnig

Am Freitag im Süden sonnig
Am Freitag im Süden sonnigFoto-Quelle: Pixabay
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Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet, kommt hinter einer südostwärts abziehenden Kaltfront ein Schwall Meeresluft polaren Ursprungs zu uns. Weitere atlantische Tiefausläufer gestalten das Wetter im Norden wechselhaft, während sich im Süden Deutschlands dagegen Hochdruckeinfluss durchsetzt. Die Aussichten:

+++ Wetter am Freitag +++

Am Freitagmorgen muss im Osten und Südosten Deutschlands mit schauerartigem Regen gerechnet werden. Im höheren Bergland fällt Schnee. Ansonsten ist es zunächst wechselnd, im Südwesten und Westen gering bewölkt. Hier gibt es nur noch vereinzelt Schauer. Im Bergland droht streckenweise Glätte durch überfrorene Nässe oder etwas Neuschnee. Die Frühwerte belaufen sich auf 7 bis 0 Grad, im Bergland herrscht teils leichter Frost um -2 Grad. Im Osten und Südosten gibt es anfangs noch stürmische Böen, sonst nur noch an der See.

Tagsüber bleibt es dann im Süden und Südwesten länger sonnig und trocken. Sonst ist es wechselnd bewölkt, jedoch ohne größeren Niederschlag. Nachmittags und abends setzt von der Nordsee her leichter Regen ein. Die Höchstwerte erreichen am Freitag 7 bis 10 Grad, entlang des Rheins bis 12 Grad möglich. In der Nordosthälfte bleibt es bei lebhaftem West- bis Südwestwind mit starken Böen, an den Küsten und im Bergland drohen stürmische Böen oder Sturmböen.

+++ Sturm an Fastnacht - Fällt auch der Rosenmontag ins Wasser? +++

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+++ Unwettergefahr in Nordeuropa +++

Unglaublich starke Westwinde haben einen sehr milden Winter in Europa hinterlassen. In keiner anderen Region merkt man das besser als in Nordeuropa. Die Westwinde wehen einen Sturm nach dem anderen in Richtung der Britischen Inseln und nach Skandinavien. Die Westwinde bleiben stark im Februar, daher geht die Unwettergefahr weiter.

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Nach den zwei Orkanen Sabine und Victoria kommt es ab Donnerstag auf den Britischen Inseln wieder zu einem Sturm. Diesmal heißt er Wiltrud und er bringt vor allem neuen Regen. Über Tage hinweg stürmt und regnet es in Nordeuropa. Neben Irland und dem Vereinigten Königreich, trifft es vor allem Dänemark und noch stärker Norwegen.

Die Sturmwinde über dem Nordmeer lassen erst an Rosenmontag nach, doch es machen sich dann schon wieder neue Stürme auf den Weg. Bis nächste Woche Donnerstag stürmt und regnet es immer wieder.

Bis zu 200 Liter Regen
In den norwegischen Bergen regnet und schneit es in den nächsten Tagen durch. Die Niederschläge summieren sich in Staulagen auf bis zu 200 Liter pro Quadratmeter. Selbst an der Küste, wo deutlich weniger Regen zu erwarten ist, als in den Bergen, kommen bis zu 100 Liter Regen zusammen.

Doch während Norwegen eher dünn besiedelt ist und sich die Schäden wohl in Grenzen halten werden, ist das auf den Britischen Inseln schon anders. Von Schottland über Nordengland, Wales und fast ganz Irland regnet es ebenfalls heftig in den nächsten Tagen. Die Regenmengen erreichen auch hier um die 100 Liter pro Quadratmeter - in den Highlands wahrscheinlich auch mehr.

Windiges und nasses Wetter könnte bis Ende März weitergehen
Da es schon durch die letzten Stürme zu erheblichen Schäden und Überschwemmungen gekommen ist, wird dieser neue Niederschlag auf jeden Fall wieder zu Hochwassern führen.

Das windige und nasse Wetter geht im Februar weiter und könnte sich bis Ende März fortsetzen.

+++ Winter in Bremen - 1978/79 +++

autoren wize.life

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