Jetzt ist die beste Zeit für Rasenpflege

Altweibersommer: Was jetzt im Garten zu tun ist

News Team
Aktualisiert:
Von News Team

Das alte Sprichwort stimmt. Blumen und Pflanzen sind jetzt noch einmal besonders schön, das Herbstkleid der Natur entfaltet eine Farbenpracht wie im Sommer. Wo nichts mehr blüht, können Sie Chrysanthemen und Sommerheiden pflanzen. Aber auch die meisten Blütenstauden kommen in die Erde. Was jetzt im Garten zu tun ist.

„Im Herbst kehrt noch mal der Mai zurück." So sagt man. Blumen und Pflanzen bestätigen das, weil das Herbstkleid der Natur eine Farbenpracht entfaltet wie im Sommer. Wo nichts mehr blüht, können Sie Chrysanthemen und Sommerheiden pflanzen. Aber auch die meisten Blütenstauden kommen bereits in die Erde, zum Beispiel Herbstastern, die in voller Blüte erhältlich sind.

Neue gepflanzte Stauden bilden noch vor dem Winter Wurzeln und überstehen besser Nässe und Frost. Denken Sie bei der Pflanzung daran, die Standortwünsche der einzelnen Arten und Sorten zu berücksichtigen, damit keine niedrig wachsenden Arten hinter hoch wachsende geraten. Um solche Fehler zu vermeiden, legen Sie am besten alle Pflanzen nach den genannten Gesichtspunkten geordnet auf die Beete.

„Strapazierrasen" gut für beanspruchte Flächen

Jetzt ist die beste Zeit zum Rasen säen. Wenn Sie einen Rasen anlegen wollen, worauf gespielt oder Sport getrieben werden kann, dann kaufen Sie sich einen „Strapazierrasen" anstelle einer edlen Rasenmischung. Vom Rasen sollen Sie regelmäßig alle Blätter abharken, um Pilzbefall zu vermeiden. Das kann auch mit einem Vertikutiergerät geschehen, mit dem der Rasen gleichzeitig entfilzt und belüftet wird. Auch Moos bleibt dabei auf der Strecke.

Nutzgarten

Wenn ein Beet frei geworden ist, können Sie noch Radieschen auf die Beete säen, die in voller Sonne liegen und die ständig feucht gehalten werden müssen. Auf Feldsalat sollten Sie nie verzichten. Ziehen Sie im Abstand von zehn Zentimetern flache Rillen, streuen die Körner sehr dünn aus und harken Sie die Rillen wieder zu.

Noch ist Erdbeer-Pflanzzeit. Besorgen Sie sich gute Sorten aus dem Gartencenter oder von einem Erdbeerpflanzen-Versender. Später können Sie ein paar Jahre lang die Erdbeerpflanzen selbst vermehren. Es macht Spaß, immer wieder neue Sorten auszuprobieren.

Schützen Sie ihre Tomaten vor schlechtem Wetter. Das geht ganz einfach mit einer in Gartengeschäften erhältlichen Dachschlitzhaube, die über die Pflanzen gestülpt wird. Dann werden die Früchte nicht fleckig und ungenießbar. Tomaten sollen zwar gut ausreifen, dürfen aber nicht zu lange an den Pflanzen hängen bleiben. Denn während der Reife sinkt der Säuregehalt, der Zucker dagegen nimmt zu, weshalb überreife Früchte häufig fade schmecken. 


Zimmergarten und Balkon

Zimmerpflanzen, die den Sommer über im Freien verbrachten, sollten Sie nach und nach wieder in die Wohnung bringen, damit sie den Übergang zwischen frischer Luft und Heizungsklima besser vertragen. 
Der Balkon kann jetzt zum Heidegarten werden, dafür sorgen Topfheiden, Callunen in vielen Farben und die ersten Schneeheiden, die im Oktober zu blühen beginnen.

Für Pflanzgefäße stehen Chrysanthemen in einem leuchtendem Farbspiel bereit. Für sie gilt: Nur einpflanzen, sie blühen und unablässig weiter.

Der besondere Tipp


Wenn auf der Blumenerde oder auf dem Blähton der Hydrokultur ein schimmelartiger Belag zu sehen ist, handelt es sich um Kalk- oder Salzablagerungen. Problemloses Entfernen: Nur die oberste Erdschicht abnehmen und erneuern. Beim Blähton werden die Steinchen einfach gewaschen.

Dieser Beitrag wurde verfasst von Gerd Spiegel.

IM VIDEO | Schlangenplage: Bewohner im Odenwald leiden unter 2 Meter langen Nattern

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren