Achtung, Sonnenbrandgefahr - So heiß wird's an Ostern wirklich

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Ungewöhnlich heiß an Ostern
Ungewöhnlich heiß an Ostern
News Team
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Von News Team

Am Montagmorgen ist es im Osten und Südwesten Deutschlands sowie im Bergland leicht frostig, dabei droht örtlich Glätte. Vereinzelt kann auch Nebel auftreten. Insgesamt aber steigen ab heute die Temperaturen wieder an. Die 20-Grad-Marke fällt schon am Dienstag. Und dann steht auch gleich der erste richtige Sommertag vor der Tür. Hier sammeln wir die neuesten Wetter-Infos im Ticker:

+++ IM VIDEO | Heißes Osterfest: viel Sonnenschein und ungewöhnlich warm! +++

Das Osterwetter lädt in diesem Jahr zum Grillen oder zu Ausflügen ein. Sonniger und wärmer könnte es kaum sein. Diplom-Meteorologe Dominik Jung hat die Details.


+++ Wetter am Montag +++

Wie der Deutsche Wetterdienst berichtet, ist es heute im Südwesten und Süden anfangs gebietsweise noch stärker bewölkt. Aber schon ab Mittag lockert es immer mehr auf. In den übrigen Landesteilen ist vielfach sonnig oder locker bewölkt, nur im Nordosten mitunter auch wolkig aber trocken.

Die Höchstwerte belaufen sich an den Küsten um 8 Grad, sonst ist es mit 11 bis 17 Grad deutlich milder als zuvor. Es weht schwacher bis mäßiger, an der See zeitweise stark böig auffrischender Wind aus Nordost bis Ost.

+++ Ostern 2019 - Warum eigentlich so spät +++

Eine alte Bauernregel lautet: Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee. Erinnern wir uns ans Weihnachtsfest 2018 zurück - grün. Doch noch ist nichts entschieden. Fest steht allerdings, dass Ostern dieses Jahr sehr spät angesetzt ist. Wieso eigentlich? Dazu hat wetteronline.de eine Mitteilung herausgegeben:

Das Konzil von Nicäa und der Vollmond
Ostern wird immer am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert. Das ist die gültige Faustregel, die jeder in der Schule lernt. Aber: Am 20. März 2019 um 22:58 Uhr hat der Frühling 2019 begonnen, am 21. März war Vollmond und somit müsste am Sonntag, den 24. März, eigentlich bereits Ostern gewesen sein. Und da es gleich mehrere Definitionen des Frühlingsbeginns gibt, wie den meteorologischen am 1. März, den phänologischen sowie den astronomischen und zugleich kalendarischen, ist die Verwirrung perfekt. "Der Grund für den diesjährigen Ostertermin liegt rund 1700 Jahre zurück. Die Bischöfe auf dem Konzil von Nicäa beschlossen im Jahr 325, dass Ostern am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert wird, dabei orientierten sich am damals gebräuchlichen Mondkalender.", erklärt Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher bei WetterOnline.

Durch das Konzil von Nicäa, dem heutigen Yznik in der Türkei, wurde im 4. Jahrhundert der Streit über den richtigen Ostertermin beendet. Ostern kann nach der Festlegung des Konzils nur zwischen dem 22. März und 25. April gefeiert werden. Matthias Habel ergänzt: "Als Frühlingsanfang wurde damals der 21. März definiert. Man konnte den Frühlingsbeginn damals noch nicht so gut berechnen, wusste aber, dass er niemals später als am 21. März stattfindet. Da der für die Osterberechnung wichtige Vollmond ausdrücklich nach dem "kirchlichen" Frühlingsbeginn am Himmel stehen muss und nicht etwa am gleichen Tag, beobachten wir den ersten Frühlingsvollmond erst am 19.04. und der Ostersonntag fällt auf den darauf folgenden Sonntag. Dies ist in diesem Jahr der 21. April."

Das Osterparadoxon
In der Fachsprache wird die Abweichung von der Oster-Faustformel als "Osterparadoxon" bezeichnet. Davon gibt es mehrere Arten, in diesem Jahr haben wir es mit einer "Positiven Äquinoktial-Paradoxie" zu tun. Sie besteht immer dann, wenn der tatsächliche Frühlingsanfang bzw. der Frühlingsvollmond nicht an den Tagen eintreten, die dafür im kirchlichen Berechnungsverfahren des Osterdatums verwendet wurden. Der berechnete Ostertermin weicht also von dem Termin ab, der sich ergibt, wenn man die tatsächlichen Zeitpunkte der astronomischen Ereignisse für die Berechnung heranzieht. Die letzten derartigen Osterparadoxien traten 1943 und 1962 auf, die nächsten entsprechenden Osterparadoxien werden wir erst in den Jahren 2038 und 2057 erleben.

6 Kommentare

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Wetter zu Ostern ist uns weitgehend egal. Wir fahren nie weg. Viel Verkehr, Parkplätze voll und wenn man ein Platz findet sind die Restaurants voll, die Bedienung genervt und das Essen dauert lang. Wegfahren? Nein Danke!
Da stimme ich dir voll zu.
Für viele ist OSTERN das zweite WEIHNACHTEN.
Früher gab es EIER IN FORM VON SCHOKOLADE.
HEUTE MÜSSEN ES GELD ODER GROSSE GESCHENKE sein.
Ich mache diesen Trend nicht mit aber bin ich deshalb ein schlechter Mensch.?
Kein schlechter Mensch ?? nein ein kluger - alles was mit Massentrend zu tun hat - soll man sich kritisch Fragen : BRAUCHE ICH DIES ??
Das meiste davon ist reiner Kommerz - und ziemlich sinnlos
Geht mir genauso ---- als alleinebender Single --- und mit 75 --- geh ich diesen ganzen Kommerz dingern --- aus dem Weg
Mag die " Massen " nicht so
ist hier an der Weinstraße jedes WE --- der gleiche Trubel
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Es gab auch schon Schnee an Ostern (1952) ohne Umwelthype.
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