Dortmund: Schüler wollen Lehrer mit HAMMER töten - Polizei zeigt JETZT diese Fotos

Hier ist der Tatort
Hier ist der TatortFoto-Quelle: Polizei Dortmund
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Der Plan ist an Kaltblütigkeit kaum zu überbieten: Drei Schüler haben ihren Lehrer in Dortmund in einen Hinterhalt gelockt – den Ermittlungen zufolge, um ihn zu töten. Polizei und Staatsanwaltschaft suchen dringend nach einem Zeugen. Und bitten am Donnerstag erneut darum, dass sich der Mann mit Hund bei den Ermittlern meldet.

Noch immer suchen Polizei und Staatsanwaltschaft Dortmund den unbekannten Mann, der mutmaßlich Zeuge der schändlichen Tat in der Nähe der Martin-Luther-King-Gesamtschule geworden ist, wie die Beamten mitteilten.

"Dieser Unbekannte könnte entscheidend dazu beitragen, die Tat aufzuklären und juristisch einzuordnen", so Staatsanwalt Felix Giesenregen.

Der Zeuge soll am Tattag gegen 14 Uhr mit einem Hund an einem Fußweg neben dem Lehrerparkplatz an der Fine Frau in Dortmund-Dorstfeld spazieren gegangen sein.

Foto des Weges
Polizei DortmundFoto des Weges

Er wird gebeten sich bei der Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter 0231 - 132 7441 zu melden.

Schüler täuschen Notlage vor

Die drei Schüler der Martin-Luther-King-Gesamtschule in Dortmund-Dorstfeld sollen am vergangenen Donnerstag, den 9. Mai 2019, eine medizinische Notlage vorgetäuscht haben, um ihren Lehrer in einem Hinterhalt mit einem Hammer zu töten. Ihr Plan sollte „in ein Tötungsdelikt münden“, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Dienstag mit. Die Polizei ermittelt wegen der Verabredung zu einem Verbrechen.

Schüler fühlte sich benachteiligt

„Einer der Schüler fühlte sich von dem Lehrer ungerecht behandelt. Seine Versetzung war gefährdet“, sagte Staatsanwalt Felix Giesenregen den „Ruhr-Nachrichten“ zum Tatmotiv. Beteiligt waren außer ihm ein weiterer Schüler sowie ein Jugendlicher, der die Gesamtschule nicht besucht, alle zwischen 16 und 18 Jahre alt.

Schüler haben Hammer dabei

Ihr Plan, nach jetzigem Stand der Ermittlungen: Die zwei Schüler sollten dem Lehrer einen Notfall melden und ihn auf einen schwer einsehbar liegenden Garagenhof locken. Dort wollten sie ihn mit Hammerschlägen auf den Kopf töten. Zwei hätten Hammer dabeigehabt, bei dem Dritten sei später auch noch ein Hammer entdeckt worden.

Lehrer ist misstrauisch

Der Instinkt des Lehrers habe Schlimmeres verhindert. Ihm sei das Verhalten der Schüler merkwürdig vorgekommen. Zwar habe er den Notruf 112 gewählt, um professionelle Hilfe zu organisieren. Auch sei der mit den Schülern in den Hof gegangen, wo der dritte junge Mann lag. Allerdings achtete er darauf, den Schülern nicht den Rücken zuzukehren, auch als er sich über den angeblich Verletzten beugte. Schließlich kam der Rettungswagen, den er einwies.

Ein Schüler suspendiert

Die Schule schaltete am Montag die Polizei ein, nachdem sie das Geschehen zunächst auf einem Elternsprechtag am 11. Mai thematisiert hatte. Nach der Festnahme durch die Polizei wurden die Schüler wieder auf freien Fuß gesetzt. Einer der Jugendlichen wurde den „Ruhr-Nachrichten“ zufolge vom Unterricht suspendiert.

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