Warendorf: Tierquälerei auf Bundeswehrgelände? Hunde angeblich mit Stromschl ...

Warendorf: Tierquälerei auf Bundeswehrgelände? Hunde angeblich mit Stromschlägen traktiert

News Team
Von News Team

Warendorf (Nordrhein-Westfalen). Wegen des Vorwurfs der Tierquälerei wird derzeit gegen eine Sicherheitsfirma im Auftrag der Bundeswehr ermittelt. Auf einer Funkstelle sollen Mitarbeiter der Firma Hunde unter anderem mit elektronischen Teletaktgeräten gequält haben. Bei den Geräten handelt es sich um ferngesteuerte Halsbänder, die das Tier mit Stromschlägen traktieren.

Die Vorwürfe erhebt ein ehemaliger Mitarbeiter der Firma. „Es wurde mit elektronischen Teletaktgeräten gearbeitet“, sagt der 28-Jährige, der anonym bleiben will. „Das ist nach dem Tierschutzgesetz verboten.“ An seinem eigenen Hund habe er die Quälerei zweimal erlebt: „Und der Diensthund wurde auch mehrfach geschlagen in meiner Anwesenheit.“

Die Strafanzeige erstattete die Tierschutzorganisation PETA, nachdem sie von den Vorwürfen erfahren hatte. „Das Bundesverwaltungsgericht hat schon vor über zehn Jahren entschieden, dass Teletaktgeräte bei Tieren ganz erhebliche Schmerzen und Leiden hervorrufen“, erklärt PETA-Aktivist Edmund Haferbeck. Die Staatsanwaltschaft bestätigt die Vorwürfe.

Die betroffene Sicherheitsfirma, die auf der Funkstelle in Warendorf weiterhin im Auftrag der Bundeswehr arbeitet, wollte sich bislang noch nicht zu den Vorwürfen äußern. Auch die Bundeswehr will sich nicht zu dem laufenden Verfahren äußern, „unterstütz aber die Ermittlungen“.

Über dieses Thema hatte zuerst der Westdeutsche Rundfunk (WDR) berichtet.

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Wie fühlen sich solche widerlichen Handlungen an? Der Täter soll das mal selbst zu spüren bekommen.
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