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Saarlouis: Bürgermeister bittet um Hilfe: Aggressive Jugendbanden terrorisie ...

Bürgermeister bittet um Hilfe: Aggressive Jugendbanden terrorisieren Kleinstadt - Polizei hilflos

News Team
Von News Team

Oberbürgermeister von Saarlouis, Peter Demmer (SPD), schlägt Alarm: Die Kleinstadt unweit der französischen Grenze im Saarland wird von beispielloser Aggression erschüttert. Massen gewalttätiger "Jugendbanden" terrorisieren den einst idyllischen Ort - die Polizei ist machtlos. Demmer bittet in einem Brandbrief den saarländischen Innenminister Klaus Bouillon um Hilfe.

Der Oberbürgermeister beklagt "massive Probleme mit Jugendbanden", die "allesamt Migrationshintergrund haben." So sei es am Rande des Saarlouiser Stadtfestes in den vergangenen Tagen immer wieder zu Randalen gekommen. Gewaltbereite Migranten hätten gezielt die Konfrontation mit Anwohnern und Polizei gesucht. Die Lage gipfelte letzten Sonntag in einem Rückzug der Polizei, da die Sicherheitskräfte einer zu großen Überzahl gegenüberstanden - obwohl Spezialeinsatzkräfte vor Ort waren.

Demmer forderte in seinem Brief eine schnelle und unbürokratische Verstärkung der Sicherheitskräfte, „damit wir auch noch in Jahren Herr der Lage in unseren Städten und Gemeinden sind“.

Schmerzliche Erfahrungen mussten wir an unserem größten Fest, der Emmes, in diesem Jahr machen. In der angrenzenden Altstadt kam es in den frühen Morgenstunden der Festtage immer wieder zu massiven Problemen mit Jugendbanden, die allesamt Migrationshintergrund haben. In einem Fall musste die Polizei den ,geordneten Rückzug’ antreten, da das polizeiliche Gegenüber derart in der Überzahl war, dass die Unversehrtheit der Beamtinnen und Beamten gefährdet war. Und das, obwohl die eingesetzten Kräfte Angehörige der Operativen Einheit (OpE) waren. Was dies auf die Bürgerinnen und Bürger, die das Ganze mitbekommen haben, für einen Eindruck macht, braucht nicht extra erwähnt zu werden.

Gewaltproblem in Freibädern

Zudem seien die örtlichen Freibäder nicht mehr in der Lage, die Massen an aggressiven Migranten unter Kontrolle zu bringen. Es sollen sogar Migranten aus dem nahen Frankreich über die Grenze kommen und in Deutschland für Ärger sorgen.

Eine Zunahme der schweren Kriminalität im Bereich des zentralen Busbahnhofs und des Hauptbahnhofs rundet das negative Bild ab. Ich werde nicht einmal auf die Probleme eingehen, die wir im Sommer in unseren Schwimmbädern mit jungen Franzosen zyklisch haben.

Demmer, selber 39 Jahre für die Polizei tätig gewesen, schreibt weiter: "Die Gewährleistung der Sicherheit ist eine vorrangige Aufgabe des Staates und ist in der Verfassung verankert," so Demmer. "Wenn ehemalige Kollegen die Sicherheitsgarantie der Stadt in Frage stellen, leuchten alle meine Warnlichter auf."

Die Lage habe sich dramatisch verschlimmert seitdem die Polizeistationen Dillingen und Bous nachts und am Wochenende schließen. "Bei allem Verständnis für die Sparanstrengungen," so der Oberbürgermeister, benötige es dennoch "gut eingesetzte Polizei vor Ort."

Mit dem verringerten Personal sei es notwendig, recht große Bereiche abzudecken, "so dass vor allem in Spitzenzeiten praktisch kein Personal mehr in der Stadt selbst vorhanden ist."

Seien Forderung fügte Demmer an, dass er sicherlich "nicht allein mit diesen Problemen" sei.

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