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Russland: 5 Tote bei Nuklear-Unfall - Radioaktivität 20 mal so hoch

News Team
Von News Team

In Russland ereignete sich anscheinend bereits am vergangenen Donnerstag (8.8.2019) ein Unfall bei einem Waffentest, bei dem mindestens fünf Menschen starben. Anscheinend wurde bei dem Zwischenfall auch Radioaktivität freigesetzt.

Nach Angaben der Tagesschau explodierte auf einem russischen Testgelände Njonoksa in der Nähe der russischen Stadt Archangelsk am Weißen Meer ein Raketentriebwerk. Zunächst hatte das Verteidigungsministerium nur von zwei Toten und sechs Verletzten gesprochen, darunter sowohl Militärangehörige als auch Zivilisten.

Inzwischen meldet die russische Nachrichtenagentur Tass fünf Tote, bei denen es sich um Mitarbeiter der Atom-Behörde Rosatom handeln soll.


Bereits am Donnerstag hatte eine Sprecherin der Lokalverwaltung der Stadt Sewerodwinsk erklärt, dass in der Umgebung des Testgeländes die gemessene radioaktive Strahlung am Morgen des Tages auf das Zwanzigfache ihres gewöhnlichen Wertes gestiegen sei. Daraufhin waren in der Region Panik und Hysterie ausgebrochen und die Jod-Bestände der örtlichen Apotheken aufgekauft. Inzwischen wurde die Stellungnahme wieder gelöscht.

Severodvinsk aus der Luft gesehen
Igor FedenkoSeverodvinsk aus der Luft gesehen

Experten weltweit bezweifeln, dass sich die Explosion beim Test eines Raketenantriebes mit flüssigem Brennstoff ereignet haben soll. Wahrscheinlicher sei, dass es sich um ein Geheimprojekt von Raketen mit Atomantrieb gehandelt hat. Wie die Daily Mail berichtet, könnte es sich bei den getesteten Waffen um den Typ SS-N-33 Zirkon gehandelt haben könnte.



Diese Waffe befindet sich in der Entwicklung und die meisten Details zu Fortschritt und Kosten sind geheim. Sie wurde zwar zunächst mehrfach erwähnt, doch dann verschwand sie wieder aus den Veröffentlichungen. 2017 gab das Verteidigungsministeriums an, dass sich die Rakete bereits im Arsenal der russischen Streitkräfte befände. Ziele der Rakete seien Kommandostrukturen der USA.

3 Kommentare

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Das schlimme ist, daß man das erst nach Tagen erfährt....
...das war in russland nie anders
... ist doch schlimm, wir müssen doch wissen ob es uns dadurch auch treffen kann...
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