Bomben-Fund in Köln - Evakuierung steht unmittelbar bevor

Fliegerbombe in Köln entschärft - Fußgänger missachten Sicherheitszone und verzögern Evakuierung

News Team
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Von News Team

Nach dem Fund einer 5-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Kölner Stadtteil Ehrenfeld wurde der Blindgänger am Montagabend erfolgreich entschärft.

Dafür waren rund 4.800 Menschen evakuiert worden.

Die Evakuierung und damit die Entschärfung wurde verzögert durch mehrere Fußgänger, die die Absperrung der Sicherheitszone missachteten, wie die Stadt Köln mitteilte.

Außerdem sei ein Polizist angegriffen worden, so die Polizei. Laut "Kölner Stadtanzeiger" soll es sich bei dem Angreifer um einen älteren Anwohner gehandelt haben, der nicht einsehen wollte, dass er den Bereich nach der Sperrung nicht mehr betreten durfte.

Zudem ließ ein Unbekannter eine Drohne über die Baustelle fliegen, auf der die Fliegerbombe entdeckt worden war.

Um 19.36 Uhr meldete die Stadt, dass die Bombe erfolgreich entschärft worden sei. Die Anwohner konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.


Bei der Bombe handelt es sich um einen Blindgänger aus englischer Fabrikation, der während des Zweiten Weltkrieges über Köln abgeworfen worden war. Fundort war eine Baustelle im direkten Umfeld einer Filiale der Fast-Food-Kette Burger King im Stadtteil Ehrenfeld.

Von der Bombenentschärfung betroffen war auch der Nahverkehr: Ab Montagmittag hielten keine Regionalzüge mehr an Haltestelle Köln-Ehrenfeld, der Busverkehr wurde umgeleitet.

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