Der Täter wurde nach über 20 Jahren bei einer Grenzkontrolle festgenommen.

13-Jährige im Elternhaus vergewaltigt: Sexualstraftäter nach über 20 Jahren Fahndung gefasst

News Team
Von News Team

Vor mehr als zwei Jahrzehnten hat ein damals 17-Jähriger ein Mädchen (13) in deren eigenen Elternhaus vergewaltigt. Täter und Opfer waren entfernt verwandt. Gute 20 Jahre später konnte der gebürtige Jugoslawe durch eine routinemäßige Kontrolle an der serbisch-ungarischen Grenze festgenommen und nach Deutschland überführt werden.

Das Verbrechen ereignete sich im Dezember 1998 im ehemaligen Landkreis Grimmen. Der junge Mann war nach seiner Tat tat geflüchtet und seither untergetaucht. Auch ein internationaler Haftbefehl, der immer wieder verlängert wurde, brachte lange Zeit keinen Erfolg.

Am 29. August 2019 reiste der Täter schließlich von Serbien nach Ungarn. Bei einer Grenzkontrolle wurde die ungarische Polizei auf den Haftbefehl aufmerksam, nach den mittlerweile 37-Jährige umgehend fest und informierte die deutschen Behörden.

Später Fahndungserfolg zeigt: Fahndungsmittel sind wirksam

Am 6. September wurde der mutmaßliche Vergewaltiger dem Haftrichter vorgeführt. Die Polizei nahm den späten Fahndungserfolg zum Anlass, die Wichtigkeit von Langzeit-Fahndungen zu betonen. In der Mitteilung des LKA Mecklenburg-Vorpommern heißt es:

Dieser Fall verdeutlicht, dass Polizei und Staatsanwaltschaft den Fahndungsdruck nach Straftätern unabhängig vom Zeitpunkt der Tat, insbesondere bei schwerwiegenden Delikten aufrecht erhalten und die dafür zur Verfügung stehenden Fahndungsmittel, wie der Europäische Haftbefehl, auch bei internationalen Fahndungen wirksam sind.

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