Blutige Party mit Krokodil - als Mann singen will, beißt es ihm den Arm ab

Blutige Party mit Krokodil - als Mann singen will, beißt es ihm den Arm ab ( ...
Blutige Party mit Krokodil - als Mann singen will, beißt es ihm den Arm ab (Symbolbild)Foto-Quelle: Pixabay
News Team
Von News Team

Exotische Tiere als Dekoration für Partys zu benutzen, ist eine dumme Idee. Diese Erfahrung musste ein Mann machen, der gerade ein Trinklied anstimmen wollte. In diesem Moment stürzte sich ein Krokodil auf ihn und biss ihn so heftig, dass sein Arm wenig später amputiert werden musste.

Wie Bild berichtet, ereignete sich der Zwischenfall bereits am 20. August auf dem jährlichen Sommerfest des Travellers Clubs in Stockholm. Das traditionelle Flusskrebs-Essen fand dabei am Skansen-Aquarium statt, mit einem großen, gläsernen Becken mit Krokodilen im Zentrum. Wie es dabei Brauch ist, hatten sich die Herrschaften weiße Lätzchen umgebunden und sangen vor dem Zutrinken ein Lied. Als Lars Liedegren (79) an der Reihe war, trat er an die gläserne Scheibe des Beckens und hielt sich mit beiden Armen an der Innenseite des Beckens fest, wie er gegenüber der Presse erklärte:

Es waren jede Menge Krebse auf dem Tisch. Ich hatte vier Stück gegessen und wollte eine Rede halten und ein Lied singen. Ich stellte mich vor das Krokodilbecken und stieg vor der Glaswand auf den Felsabsatz davor.
Ich hatte noch gar nicht mit meinem Lied begonnen, da biss mir das Krokodil schon in den linken Arm.

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Das Krokodil war an der Glaswand hochgeschossen und hatte blitzschnell zugeschnappt. Was dann folgte war nichts weniger als der Kampf um Liedgrens Arm:

Es war, als würden alle Lichter ausgehen. Es wurde ganz still. Nur ich schrie.

Ich fühlte mich wie eine Gummischnur beim Tauziehen. Das Krokodil wollte mich ins Becken ziehen, meine Freunde taten alles, damit ich oben blieb.

Während einige Freunde Liedgren festhielten, schlugen andere mit einem Besen so lange auf den Kopf des Krokodils, bis es schließlich losließ. Weil unter den Gästen auch Ärzte, sogar ein Notarzt waren, konnte das Opfer sofort versorgt werden:

Sie versuchten, die Blutungen zu stoppen, und sagten, dass ich bei ihnen bleiben soll und nicht bewusstlos werden darf. Es war wie in einem Film.

Doch alle Hilfe war umsonst. Als Liedgren am nächsten Tag im Krankenhaus aufwachte, hatte er seinen linken Arm eingebüßt. In einer stundenlangen Operation hatte man ihn schließlich wegen der schweren Verletzungen amputieren müssen. Drei Wochen später wurde er als Einarmiger entlassen und leidet noch immer schwer an dem Angriff:

Ich bekomme starke Schmerzmittel. Es ist nicht einfach. Mir schmerzen die Finger, obwohl es sie gar nicht mehr gibt. Außerdem bin ich ja nicht daran gewöhnt, mich mit einem Arm anzuziehen und alles zu erledigen.

Welches Krokodil der Angreifer war, ist übrigens unklar. Die Tiere in dem Becken sehen sich zu ähnlich, als dass man nachträglich noch sagen hätte können, welches zugebissen hatte.

1 Kommentar

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Das war das Krokodil das am nächsten Tag kopfschmerzmittel verlangt hat.
Sorry der kleine syrkasmus musste jetzt sein, aber wr sichin Gefahr begibt usw. Und die einstellung zu dem Thema Gefahr wird immer oberflächlicher!
Trozallem beste Genesungswünsche an den Verletzten, und andere sollten sich mal mehr Gedanken mChen, wo im Allag überall unrkannte gefahren laurn.
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