Nachdem der Mann kollabiert war, konnte er auch durch den alarmierten Notarz ...

Herrenberg: Unbeteiligter Mann (45) stirbt bei Polizeieinsatz

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Von News Team

Bei einem Polizeieinsatz im baden-württembergischen Herrenberg ist am vorigen Sonntag ein Mann zu Tode gekommen. Gegen ihn war zuvor Pfefferspray eingesetzt worden.

Der 45-Jährige hatte mit dem eigentlichen Einsatz am frühen Morgen - einer Verkehrskontrolle - nichts zu tun, kam aber dazu und habe die Beamten beschimpft, beleidigt und einen Motorradhelm nach ihnen geworfen, so Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium Ludwigsburg in einer Mitteilung am Dienstag (17. September 2019).

Plötzlich kollabierte der Mann

Als er der Aufforderung der Polizisten nicht nachkam, dies zu unterlassen, setzten die Beamten demnach Pfefferspray gegen ihn ein, brachten ihn zu Boden und legten ihm Handschellen an.

Kurz darauf habe der 45-Jährige Atemprobleme bekommen, woraufhin ihm die Handschellen abgenommen worden seien. Plötzlich sei der Mann kollabiert - "worauf die Polizisten unverzüglich mit den Reanimationsmaßnahmen begannen", wie es heißt.

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Doch auch ein Notarzt konnte trotz weiterer Reanimation nichts mehr für ihn tun, der 45-Jährige starb noch am Einsatzort.

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen.

Von einem schuldhaften Verhalten der eingesetzten Beamten, die bis auf weiteres dienstunfähig sind, ist nicht auszugehen

heißt es in der Mitteilung.

Eine Obduktion ergab, dass die Todesursache bisher nicht eindeutig feststellbar ist, eine medizinische Ursache scheint demnach wahrscheinlich.

Der 45-Jährige litt den Ermittlern zufolge an einer psychische Erkrankung, die auch medikamentös behandelt wurde.

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