Mann tötete Geliebte (30) vor den Augen ihres Kindes (2): Endlich erhält er  ...

Mann tötete Geliebte (30) vor den Augen ihres Kindes (2): Endlich erhält er seine gerechte Strafe

News Team
Von News Team

Berlin. Er sah nicht ein, „den Sex nicht mehr unentgeltlich zu bekommen“, deshalb tötete er Annegret W. So begründete das Berliner Landgericht das Urteil gegen den heute 61-jährigen Klaus R., der vor 32 Jahren die junge Mutter in ihrer Wohnung in Berlin-Neukölln ermordete. Die Tat musste der zweijährige Sohn des Opfers mit ansehen.

Dass das Gericht sich erst jetzt mit dem Fall beschäftigte, lag jedoch nicht an den Richtern oder gar den Ermittlern. Vielmehr hatte die Polizei bislang nicht beweisen können, dass es sich bei dem Täter um den heute 61-Jährigen handelte. Erst als der Cold Case neu aufgerollt wurde und die Beweisstücke mithilfe moderner Technik untersucht wurden, konnten sie den Mann anhand seiner DNA überführen.

Opfer wurde erwürgt und erstochen

Das Gericht sah als erwiesen an, dass R. am Nachmittag des 18. September 1987 der 30-Jährigen, die er einige Zeit zuvor über eine Annonce für eine Sexbeziehung kennengelernt hatte, einen Pullover um den Hals wickelte und verknotete. Anschließend habe er mehrfach mit einem Messer auf sie eingestochen. Der damals zweijährige Sohn des Opfers befand sich in der Wohnung und musste die Tat mitansehen.

Nach Angaben des „Tagesspiegels“ kündigte R.s Verteidiger, der auf Freispruch plädiert hatte, Revision gegen die lebenslange Haftstrafe an.

(feb)

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