Drei Schüler haben im Wald einen stark blutenden Mann entdeckt - und ihm das ...

Penzberg: Schüler folgen einer Blutspur in den Wald - und retten so Mann (58) das Leben

News Team
Von News Team

Drei Schüler haben im bayerischen Penzberg instinktiv richtig gehandelt - und so einem 58 Jahre alten Mann das Leben gerettet.

Den drei Realschülern im Alter zwischen 15 und 16 Jahren war am Montagmittag auf einem Weg eine Blutspur aufgefallen, die in einen Wald führte, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Freitag (20. September 2019) mitteilte.

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Die Jungs folgten der Spur bis zu einem Abhang.

Dort entdeckten sie einen Mann, der offenbar den Abhang hinab gestürzt war. Da er eine stark blutende Wunde am Fuß hatte, verständigten die Jugendlichen sofort Polizei und Rettungsdienst.

Bis zum Eintreffen des Notarztes blieben die Jugendlichen bei dem Verletzten.

Im Video:

13-jähriger Schüler rettet Kleinkind in Freibad das Leben


Dieser hatte sich Tage vor dem Vorfall mit einer Motorsäge ins Bein geschnitten. Die Wunde war an jenem Montag wieder aufgeplatzt und blutete stark.

Dabei hatte der 58-Jährige offenbar bereits soviel Blut verloren, dass er laut Polizei einen schweren Schock erlitt und planlos durch den Wald irrte. Schließlich stürzte er den Abhang hinunter, der von außen nicht zu sehen ist.

Die Schüler haben ihm das Leben gerettet, vermutet die Polizei: "Ohne ihr beherztes Einschreiten wäre der Mann verblutet."

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