„Lebensbedrohliche Situation“: Elterntaxis behindern Rettungsdienst vor Grundschule

Elterntaxis haben einen Noteinsatz behindert
Elterntaxis haben einen Noteinsatz behindertFoto-Quelle: Golda Falk/pixabay (Symbolbild)
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Von News Team

An einer Grundschule in Rethen bei Hannover hat ein Kind am Dienstag einen schweren allergischen Schock erlitten. Da kann jede Minute zählen. Doch Notarzt und Rettungswagen kamen zunächst nicht auf das Schulgelände – nach Angaben der Rektorin weil widerrechtlich geparkte Autos von Eltern die Zufahrt blockierten.

Es habe sich um eine „lebensbedrohliche Situation“, sagte Rektorin Bärbel Vujicic der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (HAZ). Die Eltern hätten nur zögerlich auf die Aufforderungen, Platz zu machen, reagiert.

Schulleitung will Konsequenzen ergreifen

Dem Kind wurde dem Bericht zufolge noch rechtzeitig geholfen. Die Schulleitung will nun aber in Absprache mit der Polizei Konsequenzen ergreifen, zumal Elterntaxis schon seit Jahren Probleme an der Schule bereiteten. Erwogen werden Hinweisschilder und Halteverbote.

Rektorin schreibt an Eltern

Weiter verfasste die Rektorin nach Informationen der „HAZ“ bereits einen Brief an die Eltern. „So etwas darf nicht geschehen“, zitiert die Zeitung die Rektorin. „Stellen Sie sich vor, Ihr Kind schwebt in Lebensgefahr, und die Ersthelfer kommen nicht durch, weil Fahrzeuge die Rettungszufahrt blockieren.“

VIDEO: Schulen sagen Elterntaxis den Kampf an

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