Wiesbaden-Auringen: Therapiehund beim Gassigehen getötet - Collie stirbt vor Augen seiner Besitzerin

In Wiesbaden-Auringen soll ein 21-Jähriger einen Collie erstochen haben, als ...
In Wiesbaden-Auringen soll ein 21-Jähriger einen Collie erstochen haben, als der Hund mit seiner Besitzerin Gassi gingFoto-Quelle: Pixabay/Symbolfoto
News Team
Von News Team

Eine brutale Tat erschüttert nicht nur Hundehalter in Wiesbaden-Auringen: Dort soll ein 21-Jähriger den Collie seiner Nachbarn erstochen haben - als die Besitzerin mit dem Tier Gassi ging.

Über den Hintergrund der Tat, die die Polizei laut Medienberichten bestätigt hat, gibt es unterschiedliche Versionen: Der Mann behauptet, das Tier habe ihn angegriffen. Er habe aus Notwehr gehandelt.

Die Hundebesitzerin hingegen sagt, er habe ihnen aufgelauert und "Aiko" mit einem gezielten Stich getötet.

Die Frau ist wegen einer schweren Erkrankung auf die Hilfe des ausgebildeten Therapiehundes "Aiko" (10) angewiesen.

Nachbar soll Tötung des Hundes angedroht haben

Der Nachbar habe in der Vergangenheit bereits mehrfach gedroht, den „Drecksköter abzustechen“, so Besitzerin Martina S. gegenüber dem lokalen Nachrichtenportal "Merkurist". „Aber wer glaubt schon, dass jemand so etwas auch macht?“

Der Mann soll sich mehrmals daran gestört haben, dass sie mit dem Collie ohne Leine unterwegs war. Doch wegen ihrer Krankheit könne sie nur mit Stöcken gehen, ein Spaziergang mit Leine sei daher für sie nicht möglich, sagte sie dem Portal "Wiesbaden aktuell".

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Den schrecklichen Vorfall haben ihr zufolge andere Nachbarn beobachtet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Warum der 21-Jährige, bei dem es sich um einen Bundeswehrsoldaten handeln soll, den Hund mit dem Messer angegriffen hat, ist unklar. Fest steht aber: Aiko wurde getötet. Das Tier starb vor den Augen seiner geschockten Besitzerin.

"Ich habe gar keine Zeit gehabt, mich von ihm zu verabschieden"

„Es ging alles so schnell“, zitiert der "Merkurist" Martina S. „Überall war Blut und er ist in meinen Armen gestorben. Ich habe gar keine Zeit gehabt, mich von ihm zu verabschieden.“

Das Tier sei ein "Menschenfreund" gewesen, habe aufs Wort gehört. Sie habe mit dem Therapiehund häufig Kindergärten und Altenheime besucht.

An der Stelle, wo Aiko starb, haben Nachbarn und Freunde Kerzen und Blumen zur Erinnerung an den Collie aufgestellt. Bei Facebook haben Bekannte erschütternde Fotos gepostet, die "Aiko" nach dem Messerangriff zeigen.

Collie Aiko soll von einem Nachbarn gezielt getötet worden sein - auf Facebook haben Bekannte der Besitzer Fotos von dem toten Hund gepostet
Facebook/ScreenshotCollie Aiko soll von einem Nachbarn gezielt getötet worden sein - auf Facebook haben Bekannte der Besitzer Fotos von dem toten Hund gepostet

Der 21-jährige Tatverdächtige ist laut "Wiesbaden aktuell" auf freiem Fuß, da die Tötung eines Tieres in Deutschland als Sachbeschädigung eingestuft werde.

Im Video:

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2 Kommentare

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So ein schönes & kluges Tier . . . 🐶 ❤️️ 😭
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Lieber Bundewehrsoldat, entweder hast du voll einen an der Klatsche oder bist nicht Deutscher Abstammung. Wer sonst trägt ein Messer bei sich. Schade das du nicht in Dortmund wohnst, dann wäre das bei dir auch Sachbeschädigung 😡😡
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