Australischer Polizist tötet Wombat mit Steinen und feiert sich vor Kamera

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Australischer Polizist tötet Wombat mit Steinen und feiert sich vor Kamera - Gesetz erlaubt es
News Team
Von News Team

Australien. Ein Video, in dem ein Mann einen Wombat mit Steinen erschlägt, versetzt Tierschützer derzeit in Aufruhr. Die Tat, die von einem Polizisten in Zivil begangen wurde - ist aber grundsätzlich nicht strafbar. Bei dem Mann handelt es sich offenbar um einen Ureinwohner des Landes, dem die Praktik per Gesetz erlaubt ist.


„Ich bin es leid, solche Grausamkeiten zu melden, die ignoriert werden“, schreibt die Tierschutzorganisation „Wombat Awareness Organisation“, die das Video auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte hatte. „Bitte teilen, das ist keine Unterhaltung. Das muss aufhören! Wenn dies Ihre Unterstützung erhält, kann etwas unternommen werden.“

Hilflosen Wombat mit Steinen erschlagen: Mann feiert sich vor der Kamera

Umso mehr Empörung lösen die Aufnahmen aus, weil der Mann offenbar Spaß daran hat, das Tier zu quälen. Als der Wombat schließlich tot auf der unbefestigten Landstraße liegt, zieht der Mann seine kurze Hose teilweise herunter und feiert sich vor der Kamera. Auch sein Komplize, der die Tat filmte und den Kollegen anfeuerte, ist daran erfreut.

Mutmaßlicher Missbrauch des Gesetzes: Ermittlungen gegen Polizist eingeleitet

In Australien ist Aborigines das Töten von Tieren als traditionelle Form der Jagd per Gesetz erlaubt. Da es sich bei dem Vorfall jedoch um einen mutmaßlichen Missbrauch des Gesetzes handelt, wurden gegen den Mann Ermittlungen eingeleitet. Der Polizeichef des Bundesstaates South Australia bezeichnete die Aufnahme als „abscheulich und inakzeptabel“.

Tierschutzorganisation startet Petition gegen Praxis - über 185.000 Unterschriften

Zusammen mit der Veröffentlichung des Videos auf Facebook startete „Wombat Awareness Organisation“ eine Petition gegen den Missbrauch des Gesetzes. Bis Freitagvormittag waren mehr als 180.000 Unterschriften aus der ganzen Welt gesammelt worden. Ziel ist es, dass mindestens 200.000 Menschen an dem Aufruf teilnehmen.

In einer Stellungnahme gegenüber dem australischen Sender ABC sagte ein Stammesältester aus der Region, die Petition zeige „fehlendes Verständnis für Kulturpraktiken“.

(feb)

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3 Kommentare

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Ein Hirnloser Voll Idiot
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Was ein Held.
einfach ein Idiot
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