Prinz Harry verklagt zwei Boulevardblätter - Sie sollen sein Handy abgehört haben

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Von News Team

Kurz nachdem Herzogin Meghan rechtliche Schritte gegen die „Mail on Sunday“ eingereicht hat, wird bekannt, dass auch Prinz Harry gegen zwei Boulevardblätter klagt. Der Vorwurf ist erheblich: Sie sollen sein Handy gehackt und darauf gespeicherte Sprachmitteilungen abgegriffen haben.


Harry werfe den Zeitungen „The Sun“ und „Mirror“ „illegales Abfangen von Voicemails“ vor, bestätigte der Buckingham-Palast, wie die britische BBC berichtet.

Eine Sprecherin von News Group Newspapers (NGN), dem Verlag der „Sun“, bestätigte Harrys beim High Court eingereichte Klage.

Vorwürfe könnten aus Jahren vor 2010 stammen

Details wurden nicht genannt, da die Einzelheiten der Klage noch nicht öffentlich sind. Die BBC geht allerdings davon aus, dass sich die Vorwürfe gegen NGN auf die Jahre vor 2010 beziehen. Damals wurde Großbritannien von einem Medienskandal erschüttert: Das danach geschlossene Boulevardblatt „News of the World“, die zu NGN gehörte, hatte in großem Stil die Handys von Prominenten und Verbrechensopfern abgehört und Polizisten bestochen.

Details der Klage noch unbekannt

Von wann die Vorwürfe gegen den „Mirror“ stammen, sei unklar, so die BBC. Eine Quelle bei Trinity Reach PLC, dem Eigentümer des Blattes, bestätigte lediglich, dass ein Verfahren eingeleitet worden sei, Details kenne sie aber noch nicht.

Harrys Frau Meghan hatte erst am Dienstag die „Mail on Sunday“ verklagt, da die Zeitung Auszüge eines privaten Briefes an ihren Vater veröffentlicht hatte.

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