Frontal21 zu Halle-Attentäter

"Frontal21": Halle-Attentäter nutzte 3D-Drucker für Waffenbau

News Team
Von News Team

Immer neue und immer noch schrecklichere Details zum feigen Mörder von Halle werden bekannt. Nun meldet das ZDF-Magazin "Frontal21", dass der Rechtsextremist Stefan B. Teile seiner Waffen mit dem 3D-Drucker hergestellt hat, darunter auch für eine Maschinenpistole.

Nach Recherchen von "Frontal 21" hatte Stephan B. zuvor offenbar selbst detaillierte Anleitungen zum Bau von Waffen im Internet verbreitet, darunter Pläne für eine Maschinenpistole des Typs Luty, die er bei der Tat bei sich trug.

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Der 27-Jährige, den die Polizei noch am Mittwoch festgenommen hat, stellte zudem 3D-Modelle für Magazine und Einzelteile von Waffen ins Internet. "Frontal 21" liegen laut Mitteilung 38 Dateien vor. Mit entsprechender Technik ließen sich die Bauteile damit ausdrucken. Der Bau von Waffen – auch mithilfe eines 3D-Druckers – ist in Deutschland ohne ausdrückliche Erlaubnis verboten.

Anleitung zur Herstellung einer Schrotflinte

Stephan B. veröffentlichte zudem eine englischsprachige Anleitung zur Herstellung von Munition für eine selbstgebaute Schrotflinte. Auf einem Foto ist zu sehen, dass auf eine der Patronen ein Hakenkreuz aufgemalt wurde. Zeitstempel der Bilddateien legen nahe, dass B. spätestens im Juni 2019 mit den Vorbereitungen für einen Anschlag begann.

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"Frontal 21" in der ZDFmediathek: https://frontal21.zdf.de

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