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Kelly Turner wird des Mordes an ihrer Tochter Olivia angeklagt.

Tödliche Krankheit der Tochter (†7) frei erfunden - Mutter unter Mordverdacht

News Team
Von News Team

Seit ihrer Geburt litt die kleine Olivia aus Denver an einer tödlichen Krankheit, bei der gleich mehrere Organe betroffen sind. Zumindest behauptete das ihre Mutter Kelly Turner (41). Die 41-Jährige sammelte Spenden, um ihrer todkranken Tochter den Rest ihres kurzen Lebens so schön wie möglich zu gestalten. Zwei Jahre nach Olivias Tod - offiziell durch Organversagen - nahm die Polizei die Mutter wegen Mordes an der 7-Jährigen fest.

IM VIDEO: Tödliche Krankheit der Tochter vorgetäuscht: Mutter unter Mordverdacht

Turner wurde zudem wegen Kindesmisshandlung, Betrug, Urkundenfälschung und Diebstahl angeklagt, so "CBS local". Auf die Schliche kam der zweifachen Mutter ein Kinderarzt. Turner hatte im vergangenen Jahr mit Olivias kleiner Schwester einen Arzt aufgesucht und behauptet, ihre Tochter sei an Krebs erkrankt. Weil der Arzt keinerlei Zeichen einer Erkrankung bei dem Kind feststellen konnte, wurde er misstrauisch und wandte sich an die Behörden.

Obduktion deckt Lüge auf

Olivias Leichnam wurde daraufhin exhumiert. Die Obduktion der 7-Jährigen bewies: Turner hatte sämtliche Leiden frei erfunden. Mehr und mehr Kinderärzte meldeten sich zu Wort und bestätigten, dass Olivia niemals tödlich erkrankt war. Die Krankengeschichte, die Turner der Öffentlichtkeit auf der Crowd-Funding-Seite "GoFundme" aufgetischt und womit sie Tausende Dollar ergaunert hatte, entsprach nicht im geringsten der Wahrheit.

Trotzdem gelang es der 41-Jährigen offenbar über Jahre hinweg, Ärzte glaubhaft zu belügen. Sie verabreichte ihrer Tochter Medikamente, die diese nicht benötigte. Olivia wurde irgendwann nur noch intravenös ernährt. Kurz vor ihrem Tod überzeugte Turner einen Arzt, ihr eine Anordnung zum Verzicht auf Wiederbelebung auszustellen. Es war letztlich der Freibrief, ihre Tochter zu töten.

Turner stoppte Olivias Ernährung, beklagte gegenüber Ärzten die schlechte Lebensqualität der 7-Jährigen und sprach sich für Sterbehilfe aus. Damit das Leiden ein Ende habe. Im August 2017 kam Olivia schließlich in ein Hospiz, wo sie starb.

Turner bestreitet Vorwürfe

Am vergangenen Freitag wurde die Horror-Mutter in einem Hotel in Glendale bei Denver verhaftet. Sie gab zwar zu, die angebliche Krebserkrankung von Olivias Schwester erfunden zu haben. Doch sie hält weiter an der Krankheitsgeschichte ihrer verstorbenen Tochter fest.

Eine Frage quält die Ermittler: Weshalb schöpfte kein behandelnder Arzt Verdacht, als Olivia noch lebte? Die Antwort darauf werden wir wohl im bevorstehenden Prozess erhalten.

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