Wegen 160 Euro: Frau vergewaltigt, dann zwei Tage lang brutal gefoltert

Wegen 160 Euro: Frau vergewaltigt, dann zwei Tage lang brutal gefoltert
Wegen 160 Euro: Frau vergewaltigt, dann zwei Tage lang brutal gefoltertFoto-Quelle: Polizei
News Team
Von News Team

Vereinigte Staaten. Weil sie 180 Dollar (umgerechnet circa 160 Euro) aus einem Appartement gestohlen haben soll, wird eine Frau in Tulsa (Bundesstaat Oklahoma) nach eigenen Angaben vergewaltigt, dann zwei Tage lang gefangen gehalten und gefoltert. Organisiert worden soll das ganze von einer 35 Jahre alten Frau mit dem Spitznamen „Seven“ sein. Die Polizei spricht von einem beispiellosen Fall.

Wie inzwischen mehrere US-Medien berichten, soll die 35-Jährige am 7. September in ihrer Wohnung dem Opfer vorgeworfen haben, das Geld gestohlen zu haben. Die Frau bestritt nach eigenen Angaben die Vorwürfe. Da „Seven“ ihr aber nicht glauben wollte, sei sie daraufhin in ein Badezimmer gebracht worden, wo zwei Komplizen sie abgesucht und vergewaltigt hätten - unter anderem durch das Einführen einer Pistole in ihre Vagina.

Nach dem Übergriff sei sie dann in der Wohnung gefangen gehalten und zwei Tage lang mehrfach gefoltert worden. So habe die 35-Jährige beispielsweise eine laufende Bohrmaschine gegen ihren Arm gedrückt und Säure in offene Messerstiche gegossen. Auch habe „Spider“ sie an den Brüsten gebissen und sie mehrfach mit den Fäusten geschlagen. Am 9. September sei ihr schließlich die Flucht gelungen.


Polizei spricht von beispiellosem Fall

Polizisten, die das Opfer auf der Straße um Hilfe bat, trafen auf eine offenbar schwer verletzte Frau, die neben geschwollenen Augen auch eine aufgerissene Oberlippe, etliche Prellungen und eine Bisswunde an ihrem Oberkörper aufwies. „Wenn wir die Fallberichte lesen, können wir uns nicht vorstellen, was sie alles durchmachen musste“, sagte Sergeant Jill Phippen von der Tulsaer Polizei in der Polizeisendung „Live PD“.

Inzwischen spricht die Polizei von einem beispiellosen Fall von Brutalität: „Ich bin bislang noch keiner Straftäterin begegnet, die so gewalttätig ist und Befehle gibt, die mindestens genauso brutal oder noch brutaler sind als ihre eigenen Taten“, erzählte Phippen gegenüber „The Daily Beast“. Trotzdem - oder vielleicht deshalb - sei die 35-Jährige so respektiert. „Wie wir gerade lernen, hat sie eine sehr loyale Gefolgschaft.“

Die Polizei hat „Seven“, deren bürgerliche Name wohl Laura Palmer ist, am ersten Novemberwochenende in Tulsa gefasst, nachdem einer ihrer Komplizen erst am Freitag festgenommen worden war. Der andere Mann sitzt seit Oktober in Untersuchungshaft.

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Quellen: The Daily Beast, Fox 23 News

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