Türkei schickt ab Montag IS-Terroristen in ihre EU-Heimatländer - Auch 20 Deutsche darunter

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Türkei schickt ab Montag IS-Terroristen in ihre EU-Heimatländer - Auch 20 Deutsche darunterFoto-Quelle: Glomex
News Team
Von News Team

In der Türkei befinden sich derzeit hunderte IS-Terroristen in Haft. Viele von ihnen sind oder waren Staatsbürger europäischer Länder. Die türkische Regierung kündigte nun an, mehrere ausländische IS-Terroristen ab kommenden Montag nach Europa zurückzuführen. Auch nach Deutschland sollen 20 IS-Männer geschickt werden.

IM VIDEO | Türkei will IS-Kämpfer nach Europa zurückschicken, 20 nach Deutschland

Das sind Eure Bürger. Wir schicken sie Euch zurück.

Trotz mehrfacher Anfragen hatten sich viele Heimatländer von IS-Terroristen bislang geweigert, gefangene Jihadisten wieder bei sich aufzunehmen. Die türkische Regierung kündigte nun die Rückführung ausländischer Terroristen in ihre "europäischen Heimatländer" an. Die Türkei sei "kein Hotel für IS-Mitglieder", so Innenminister Süleyman Soylu am vergangenen Freitag. Die Rückführungen sollen bereits kommenden Montag beginnen. "Das sind Eure Bürger. Wir schicken sie Euch zurück," fügte Soylu hinzu.

Türkei will 20 deutsche IS-Anhänger abschieben

Fahrettin Altun, Kommunikationsdirektor des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, hatte der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ angekündigt, dass die Türkei auch 20 deutsche IS-Anhänger abschieben wolle.

Laut türkischen Behördenangaben befinden sich derzeit 1149 IS-Kämpfer in türkischer Haft. 737 davon seien ausländische Staatsbürger. Seit Beginn der Militäroffensive gegen die Kurdenmiliz YPG habe man bereits 287 IS-Anhänger festnehmen können. Darunter befänden sich auch Frauen und Kinder.

Donald Trump droht mit Freilassung von europäischen IS-Terroristen

Auch US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt gedroht, gefangene IS-Terroristen direkt an den Grenzen Europas freizulassen. "Europa hätte sie nach den zahlreichen Anfragen zurücknehmen sollen. Sie sollten es jetzt tun", schrieb Trump auf Twitter.

Sie kamen aus Frankreich, sie kamen aus Deutschland, sie kamen aus Großbritannien.

"Sie kamen aus Frankreich, sie kamen aus Deutschland, sie kamen aus Großbritannien. Sie kamen aus vielen Ländern", fügte er hinzu. "Wenn ihr sie nicht zurücknehmt, werde ich sie direkt an eurer Grenze absetzen und ihr könnt Spaß daran haben, sie wieder einzufangen."

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