Militärhunde töten betreuenden Soldaten in einer Wiener Kaserne

Belgische Schäferhunde haben ihren Betreuer getötet
Belgische Schäferhunde haben ihren Betreuer getötetFoto-Quelle: Vilve Roosioks/pixabay (Symbolbild)
News Team
Von News Team

In einer Kaserne in Österreich ist ein Soldat offenbar von Diensthunden angefallen und tödlich verletzt worden. Der 31 Jahre alte Oberwachtmeister war an dem Abend für die Betreuung und Fütterung der Tiere zuständig.


Der tragische Vorfall ereignete sich am Mittwochnachmittag in der Wiener Flugfeld-Kaserne, wie das Verteidigungsministerium in Wien mitteilte.
Der Mann, der seit 2017 als Hundeführer tätig war, suchte den bisherigen Ermittlungen zufolge gegen 16 Uhr die Zwingeranlage auf, um die Hunde zu betreuen. Sein eigener Diensthund blieb in seinem Wagen.

Hundeführer entdeckt toten Kameraden

In den Nachtstunden entdeckte der diensthabende Offizier auf dem Kasernengelände zwei freilaufende Belgische Schäferhunde. Er alarmierte einen Hundeführer, der die beiden Tiere um 2.00 Uhr morgens wieder einsperrte. Bei der folgenden Kontrolle entdeckte er dann den tödlich verletzten Unteroffizier. Allem Anschein nach war dieser von den Hunden attackiert worden.

Die Polizei ermittelt, das Bundesheer hat eine Unfallkommission eingerichtet.
Der Heerespsychologische Dienst hat die Betreuung der Angehörigen und Kameraden des zu Tode gekommenen Soldaten übernommen.

70 Militärhunde im Einsatz

Im Österreichischen Bundesheer werden derzeit 70 Militärhunde verwendet. Davon sind 41 Rottweiler, 15 Belgische und fünf Deutsche Schäferhunde sowie neun Labradore. Die Ausbildung findet im Militärhundezentrum in Kaisersteinbruch statt.

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