Julian Assange: Schwedische Justiz lässt Vergewaltigungsvorwurf gegen Wikileaks-Gründer fallen

Julian Assange: Schwedische Justiz lässt Vergewaltigungsvorwürfe fallen
Julian Assange: Schwedische Justiz lässt Vergewaltigungsvorwürfe fallenFoto-Quelle: wizelife
News Team
Von News Team

Julian Assange flüchtete wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs aus Schweden in die Botschaft von Ecuador in London. Dort verbrachte er sieben Jahre, bevor er verhaftet und in ein Hochsicherheitsgefängnis kam. Nun die Wende: Die schwedische Justiz lässt den Vergewaltigungsvorwurf gegen den Wikileaks-Gründer fallen.

Das teilte Staatsanwältin Eva-Marie Persson am Dienstag mit. Es gäbe nicht ausreichend Beweise.

Assange befindet sich derweil weiter in einem Hochsicherheitsgefängnis in London, nachdem er im April von der britischen Polizei festgenommen wurde. Die ecuadorianische Botschaft, in die er 2012 geflohen war, hatte sein politisches Asyl zurückgezogen und die Polizei aufgefordert, Assange zu verhaften.

Nachdem Assange festgenommen worden war, beschlossen die schwedischen Staatsanwälte, die 2017 abgeschlossene Vergewaltigungsuntersuchung fortzusetzen. Jetzt ist die Voruntersuchung eingestellt.

Auslieferungsantrag: USA wollen Assange

Die USA hatten im Juni 2019 bei den Briten einen offiziellen Auslieferungsantrag für Julian Assange gestellt. Die amerikanischen Justizbehörden führen insgesamt 18 Anklagepunkte gegen Assange auf. Sollte er in allen Punkten schuldig gesprochen werden, drohen ihm 175 Jahre Haft.

Die britische Justiz muss nun entscheiden, ob sie den Wikileaks-Gründer an die USA ausliefert. Ein Gericht in London hat das Verfahren über den US-Auslieferungsantrag für den Wikileaks-Gründer Julian Assange auf Februar nächsten Jahres angesetzt. Es soll im Februar 2020 beginnen.

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