Betrunkener Waschbär erschossen - Glühwein-Ausflug endet tödlich

Erfurt: Betrunkener Waschbär erschossen - Glühwein-Party endet tödlich
Erfurt: Betrunkener Waschbär erschossen - Glühwein-Party endet tödlichFoto-Quelle: Pixabay
News Team
Von News Team

Ein torkelnder Waschbär sorgte auf dem Weihnachtsmarkt für Aufsehen. Offenbar hatte sich das Tierchen zuvor über Glühwein-Reste hergemacht und war dann zwischen den Buden umhergeirrt. Doch er landete nach dem Einfangen nicht im Tierheim - er wurde erschossen.

Wie Bild berichtet, ereignete sich der Zwischenfall am vergangenen Samstag (7.12.2019) auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt. Die benachrichtigte Feuerwehr sammelte der benommenen und völlig erschöpften Waschbären ein und erklärte gegenüber Passanten auf dem Weihnachtsmarkt, der Kleine würde danach ins Tierheim gebracht. Doch das stimmte nicht.

Der Waschbär wurde einfach abgeknallt!

Wie zunächst das Tierheim auf Facebook berichtete und wie inzwischen von den offiziellen Stellen bestätigt wurde, holte der Stadtjäger den Waschbären noch auf der Feuerwache ab und erschoss ihn dann an einem unbekannten Ort. Auf Facebook kommentierten Hunderten empört gegen das tödliche Ende der vermeintlichen Rettung. Das Tierheim gab die Information weiter, die sie selbst erhalten hatten:

„Er sei eine Plage, ist die Begründung.“

Rein formal war das Vorgehen anscheinend möglicherweise zulässig, weil Waschbären in Deutschland nicht unter Naturschutz stehen, sondern unter das Jagdrecht fallen. Diese Vorschrift bezieht sich aber eigentlich nicht auf befriedete Bezirken. In Ortschaften, Städten oder auf Friedhöfen ist die Jagd grundsätzlich untersagt.

1 Kommentar

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Das ist doch die Höhe, dem Stadtjäger gehört die Lizenz entzogen. In Deutschland hat kein Tier ein Recht nur Kriminelle Einwanderer. Und Jagd war das auch nicht der war Wehrlos. Der Jäger kommt jetzt in die Rubrik ich finde dich Du Mörder.
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