Bremen: 2 Familien gehen aufeinander los - Polizei im Großeinsatz

Polizei-Großeinsatz in Bremen
Polizei-Großeinsatz in BremenFoto-Quelle: imago images/onw-images
News Team
Von News Team

Bremen. Zwei Familien sind in einem Einkaufszentrum aufeinander losgegangen. Und zwar so rabiat, dass die Polizei mit einem Großaufgebot ausrücken musste. Bei den Tumulten wurde eine Polizistin durch ein Schlag gegen den Hals leicht verletzt, die Einsatzkräfte nahmen mehrere Personen vorläufig fest.

Wie die Polizei am Mittwoch über den Vorfall vom Dienstag berichtete, war eine erloschene Liebe Auslöser des Schlagabtauschs: "Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren eine 19 Jahre alte Frau und ein 21-Jähriger bis vor kurzem liiert." Der 40 Jahre alte Vater der 19-Jährigen suchte den in einer Bäckerei im Einkaufszentrum arbeitenden Mann auf und forderte Geld von ihm. Dabei soll er den 21-Jährigen geschlagen und mit einem Messer bedroht haben, wie die Polizei berichtet.

Wilde Schlägerei mit Schlagring und Schlagstock

Der 21 Jahre alte Mann rief daraufhin seinen 23-jährigen Bruder an, der bei seiner Ankunft von dem Vater mit einem Schlagring empfangen wurde. Es entwickelte sich eine Schlägerei und wenig später erschienen und beteiligten sich weitere Familienangehörige beider Parteien, ausgestattet mit einem Teleskopschlagstock und Überbrückungskabeln.

Die Polizei beendete mit einem Großaufgebot die tumultartigen Szenen. "Als die Einsatzkräfte einen 17-jährigen Angreifer festnehmen wollten, kam dessen 41 Jahre alter Vater hinzu und versuchte seinen Sohn zu befreien", so die Polizei. Hierbei schlug er einer Polizistin gegen die Kehle. Der Einsatz von Pfefferspray beendete die Attacke.

Mehrere Festnahmen

Die Polizei nahm sieben Angreifer vorläufig fest. Vier Personen wurden leicht verletzt und von Rettungssanitätern versorgt. Der 40-Jährige wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Alle Beteiligten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Durchführung von so genannten Gefährderansprachen entlassen. Es wurden Strafanzeigen wegen räuberischer Erpressung, gefährlicher Körperverletzung und Gefangenenbefreiung gefertigt. An der Auseinandersetzung waren etwa zehn Personen beteiligt.

Polizei duldet keine rechtsfreien Räume

"Die Polizei Bremen duldet keine rechtsfreien Räume und wird die Verantwortlichen konsequent verfolgen", so die Beamten.

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

autoren wize.life

2 Kommentare

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Es ist schon bedenklich was hier in unserem Land geworden ist,welches durch überwiegend Kriminelle aus Übersee hier Staatlich besiedelt wurde,der Honnecker war schon ein Verbrecher aber Merkel ist zehn mal schlimmer,die Jugend wird sich noch wundern,was auf Sie künftig zu kommt,eine goldene Zukunft haben die,die heute Rot Grün wählen nicht!
Es ist traurig, dass Sie alles verallgemeinern. Ein paar Kriminelle aus dem Ausland sind die Minderheit. Sehen Sie sich mal die rechten Kriminellen in Deutschland an. Ich unterrichte seit 20 Jahren viele Ausländer und kann Ihre Meinung gar nicht teilen. Das sind Randgruppen .
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