Skurriler Polizeieinsatz endet blutig: Beamte erschießen Hund

Skurriler Polizeieinsatz endet blutig: Beamte erschießen Hund
Skurriler Polizeieinsatz endet blutig: Beamte erschießen HundFoto-Quelle: Pixabay
News Team
Von News Team

Schüsse in der Berliner Innenstadt: Bei einem skurrilen Polizeieinsatz am gestrigen Abend wurden zwei Beamte in einem Fahrstuhl gefangen, als ein Hund ihnen plötzlich den einzigen Fluchtweg abschnitt und bellend auf sie zu gerannt kam. Einer der Polizisten zückte die Waffe und schoss.

Der Vorfall ereignete sich an der Voßstraße in Berlin-Mitte, nachdem ein 35-jähriger Anwohner die Polizei verständigt hatte, da sich verdächtige Personen vor seiner Tür befänden. Wie die Polizei in einem Pressebericht mitteilte, eilten zwei Streifenbeamte zur Wohnung des 35-Jährigen und nahmen telefonisch mit ihm Kontakt auf.

Polizisten im Fahrstuhl vom Fluchtweg abgeschnitten
Über Telefon habe er bei seinen Aussagen einen verwirrten Eindruck gemacht. Als die Polizeibeamten gegen 18 Uhr dann am Mehrfamilienhaus ankamen, teilten sie dem Mann mit, nun zu seiner Wohnung zu kommen. Sie begaben sich mit dem Fahrstuhl in die entsprechende Etage und standen noch in dem rund 1,5 Meter entfernten Fahrstuhl, als sie aus der gegenüberliegenden Wohnung bereits lautes Hundegebell wahrnahmen.

Die Beamten, die noch im Fahrstuhl standen, forderten durch die geschlossene Tür den Bewohner auf, den Hund zurückzuhalten. Doch unmittelbar danach ging die Wohnungstür auf und ein Hund der Rasse „American Stafford Terrier“ sei plötzlich auf die Polizisten zugerannt.

Nach Angaben der Polizisten machte der Hund einen aggressiven Eindruck, bellte und schnappte um sich - er trug keinen Maulkorb.

Polizist eröffnet Feuer

Da sie sich immer noch im Fahrstuhl befanden hatten die Beamten keine Rückzugsmöglichkeit. In dieser bedrohlichen Situation zückte einer der Beamten seine Waffe und schoss den Hund nieder, der dadurch tödlich verletzt wurde.

Der 35-jährige Hundehalter habe sich ebenfalls aggressiv gezeigt. Die Polizisten zogen sich zurück und forderten Unterstützung an. Als einige Zeit später weitere Polizeikräfte eintrafen, wagten sie sich erneut zur Wohnung des 35-Jährigen. Der Mann öffnete freiwillig die Tür und verhielt sich laut Polizei "kooperativ". Der getötete Hund wurde anschließend zu einer Tierärztin gebracht.

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Typisch Polizei wird alles verschönert. Das wahre erföhrt man nicht
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