Bei Höhlendrama infiziert: Thai-Taucher stirbt 1,5 Jahre nach Rettung

Die Militär-Taucher retteten 12 Kinder und einen Erwachsenen aus der geflute ...
Die Militär-Taucher retteten 12 Kinder und einen Erwachsenen aus der gefluteten Höhle.Foto-Quelle: Facebook/Thai Navy Seals
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Von News Team

Im Sommer 2018 retteten Militär-Taucher eine Jugend-Fußallmannschaft und deren Trainer aus der überfluteten Tham-Luang-Höhle in Thailand. Bei der Bergungsaktion starb ein Taucher an Sauerstoffmangel. 17 Monate später bezahlte nun ein weiterer Held seinen Einsatz mit dem Leben. Er hatte sich in der Höhle eine Blutinfektion zugezogen, von der er sich nie mehr erholte.


Wie die Thai Navy Seals bekannt gaben, starb Obermaat Beiret Bureeak an einer Blut-Infektion, die er sich in der Höhle zugezogen hatte. Er sei seit seinem Einsatz in Behandlung gewesen, zuletzt habe sich sein Zustand aber tragischerweise verschlechtert.

Woran Bureeak genau erkrankt war, ist nicht bekannt. Seine Mutter bestätigte gegenüber „Bangkok Post“ jedoch, dass ihr Sohn immer wieder ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

17 Tage Höhlen-Albtraum

Die Militär-Taucher der Elite-Einheit hatten am 10. Juli 2018 zwölf Kinder und einen Erwachsenen aus der gefährlichen Höhle befreit. Die Jugend-Fußballmannschaft war am 23. Juni bei einem Ausflug im Höhensystem von einem Monsun überrascht und in der Höhle eingesperrt worden.

Etwa vier Kilometer vom Eingang entfernt hatte die Gruppe neun Tage lang ausgeharrt, ehe sie entdeckt wurde. Dann dauerte es weitere acht Tage bis zur Rettung.

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