Schock-Fund nach Silvester-Böllerei: Pferd qualvoll gestorben

Südtirol: Pferd bei Silvesterböllerei qualvoll gestorben
Südtirol: Pferd bei Silvesterböllerei qualvoll gestorbenFoto-Quelle: Freiwillige Feuerwehr Lana
News Team
Von News Team

Ein schrecklicher Vorfall in der Silvesternacht: Ein Pferd, durch Feuerwerksexplosionen in Panik versetzt, flieht aus seiner Stallbox und erleidet einen Herzinfarkt. Die Besitzerin des verstorbenen Tieres geht an die Öffentlichkeit und entfacht erneut die Debatte über Böllerverbote zu Neujahr.

Laut der österreichischen Kronenzeitung entdeckte Monika N., die Eigentümerin des Pferdes, das tote Tier in den frühen Morgenstunden des 1. Januars. Das Tier verstarb an einem Herzinfarkt. Für Monika N. ist klar: Die Böllerei zum Jahreswechsel ist Schuld am Tod ihres Pferdes.

Bis 23.00 Uhr des 31. Dezembers sei jemand im Stall gewesen, erzählt sie der Zeitung Alto Adige. Alles sei bis dahin in bester Ordnung gewesen. Ihr Pferd "Camkano" sei immer ein sehr ruhiges Pferd gewesen.

In sozialen Medien macht sie ihrer Trauer und Unverständis Luft. Sie schreibt:

Unser Pferd ist heute Nacht in Panik geraten und gestorben. Ich versteh nicht, wie eine Gemeinde wie Lana zu so einem Feuerwerk die Genehmigung geben konnte. Wir sind unendlich traurig Camkano, dass es dich nicht mehr gibt.
Südtirol: Pferd bei Silvesterböllerei qualvoll gestorben
Freiwillige Feuerwehr LanaSüdtirol: Pferd bei Silvesterböllerei qualvoll gestorben

Der tragische Tod des Tieres sorgt erneut für Diskussion über Feuerwerksverbote zu Neujahr. Tierschützer warnen seit langem, dass die lauten Explosionsgeräusche bei Tieren unerträgliche Panik auslösen können. Auch Umweltschützer kritisieren die massenhafte Böllerei wegen der schädlichen Abfälle, die in der Silvesternacht in die Natur gelangen.


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Ich hasse diese privaten Knallereien.
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