Mit Kabelbindern gefesselt - Tierquälerin legte Katze auf Straße ab

Mit Kabelbindern gefesselt - Tierquälerin legte Katze auf Straße ab
Mit Kabelbindern gefesselt - Tierquälerin legte Katze auf Straße abFoto-Quelle: Pixabay (Symbolbild)
News Team
Von News Team

Der Fall einer Katze, die mit Kabelbindern fixiert auf der Straße liegend gefunden wurde, konnte am vergangenen Wochenende aufgeklärt werden. Das Schockierende: es war die Halterin des Tieres, die es misshandelt und hilflos ausgesetzt hat. Jetzt drohen ihr drei Jahre Haft.

Wie der Merkur meldet, war die Katze in den Abendstunden des 30. Dezembers an der Straße zwischen Schwaigwall und Gelting mit Kabelbindern gefesselt gefunden worden. Am vergangenen Samstag (11.1.2020) konnte jetzt die Tierquälerin ausgemacht werden, die ihr das angetan hat.

Es war die 22-jährige Halterin der Katze selbst.

Eine 24-jährige Frau aus Gaißach konnte die Katze aufgrund der Fellzeichnung und einer Narbe eindeutig erkennen und brachte die Ermittler auf die Spur der Eigentümerin. Bei einer Vernehmung leugnete sie die Tat zunächst, räumte dann aber ein, sich mit dem Tier überfordert gefühlt zu haben und es mit Kabelbindern gefesselt und ausgesetzt zu haben.

Nach dem Tierschutzgesetz droht ihr jetzt als Höchststrafe eine Freiheitsstrafe von drei Jahren.

Die Polizei geht davon aus, dass die öffentliche Berichterstattung entscheidend für die Lösung des Falles war. Die Katze wird jetzt im Tölzer Tierheim gepflegt. Vorstand Hans Fichtner berichtet von dem großen Mitgefühl mit der misshandelten Katze:

„Wir hatten bislang sicher 30 oder 40 Anfragen von Leuten, die das Tier bei sich aufnehmen wollten. Aber das entscheiden nicht wir, sondern die Staatsanwaltschaft."

3 Kommentare

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Drei Jahre für Sachbeschädigung. Unfassbar. In Deutschland werten täglich 2 Millionen Tiere getötet und niemand regt sich drüber auf. Schlimmer noch. Man beauftragt andere Menschen diese Tötung durchzuführen.
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Drei Jahre ist zu wenig
Du lebst vegan? Falls nicht beauftragst du auch massives Tierleid. Aber das ist dann natürlich was ganz anderes, oder?
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