Säugling schwer misshandelt - Vater (23) sitzt in U-Haft

Schlimmer Verdacht gegen einen jungen Vater
Schlimmer Verdacht gegen einen jungen VaterFoto-Quelle: pixabay
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Von News Team

Memmingen. Ein Mann soll im bayerischen Memmingen seinen Säugling schwer misshandelt haben. Nachdem er eine Nacht bei dem 23-Jährigen verbracht hatte, wies er massive Kopfverletzungen auf. Der junge Vater sitzt in Untersuchungshaft.

Dem Mann werden versuchter Totschlag und Misshandlung Schutzbefohlener vorgeworfen, wie die Polizei Memmingen mitteilte.

Mutter stellt Verletzungen fest

Den Ermittlungen zufolge hatte die 16 Jahre alte Mutter das Kind am Samstagnachmittag vereinbarungsgemäß dem Vater gebracht, damit es dort übernachtet. Sie wohnt im selben Haus, allerdings bei ihren Eltern. Am Sonntagmorgen bei dem Baby erhebliche Verletzungen fest und brachte es ins Krankenhaus. Die diensthabende Ärztin informierte die Polizei.

Lebensbedrohliche Gewalteinwirkung

Die gerichtsmedizinische Untersuchung des knapp fünf Monate alten Babys ergab unter anderem eine akute lebensbedrohliche Gewalteinwirkung gegen den Kopf, wobei aktuell keine Lebensgefahr besteht.

Vater sitzt in U-Haft

Die Eltern – beide deutsche Staatsangehörige – waren im Krankenhaus anwesend und wurden noch vor Ort vorläufig festgenommen. Während die Mutter wieder auf freien Fuß kam, wurde der Vater am Montagnachmittag der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Memmingen vorgeführt, die Untersuchungshaft anordnete. Er befindet sich nun in einer bayerischen Justizvollzugsanstalt.

Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern an.

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