Marburg: 17-Jähriger schüttelt Baby zu Tode

Marburg: 18-Jähriger schüttelt Baby zu Tode
Marburg: 18-Jähriger schüttelt Baby zu TodeFoto-Quelle: Pixabay
News Team
Von News Team

Marburg (Hessen). Weil er die erst sieben Wochen alte Tochter seiner Freundin zu Tode schüttelte, ist ein 18-Jähriger vor dem Landgericht zu vier Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Das Kind hatte bei dem Vorfall im Februar 2017 eine Gehirnerschütterung erlitten.

Wie das Gericht am Dienstag mitteilte, sahen die Richter als erwiesen an, dass der damals 17-Jährige das schreiende Mädchen vor sich hielt und es zehn- bis 15-mal heftig schüttelte. Das Gericht ging allerdings nicht davon aus, dass der Jugendliche den Tod des Kindes in Kauf nahm.

Während der Ermittlungen hatte der Beschuldigte die Tat eingeräumt, sein Geständnis aber später widerrufen. Weil der Angeklagte zur Tatzeit noch nicht volljährig war, fand der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das Urteil war bereits im November gefallen.

Sowohl die Staatsanwaltschaft, die eine Verurteilung wegen Totschlag gefordert hatte, als auch die Verteidigung haben Revision eingelegt.

Auch in den USA hat ein Mann seinen Stiefsohn getötet. Weil das Kind nachts in sein Bett uriniert, wurde es zu Tode gefoltert.

Quelle: "Hessenschau"

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