Einbrecher (23) vergewaltigt und tötet Seniorin (89) - lebenslange Haft

23-Jähriger vergewaltigt und tötet Seniorin (89) - lebenslange Haft
23-Jähriger vergewaltigt und tötet Seniorin (89) - lebenslange HaftFoto-Quelle: Pixabay
News Team
Von News Team

Weil er eine 89 Jahre alte Frau in ihrer Wohnung vergewaltigt und anschließend getötet hat, ist ein 23-Jähriger aus London am Donnerstag zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Übergriff fand vor einem halben Jahr im Londoner Stadtteil Tottenham statt und dauerte ganze sieben Stunden.

Wie die britische Zeitung "The Sun" berichtet, hatte der 23-Jährige in den Wochen vor der Tat mehrere Wohnungen in dem Viertel der Seniorin beobachtet, in die er leicht hätte einbrechen können. Dabei fand er unter anderem heraus, dass die 89-Jährige nach dem Tod ihres Ehemannes allein lebte.

An einem Abend im August 2019 brach der 23-Jährige schließlich die Eingangstür zur Wohnung der Seniorin auf und suchte das Appartement nach Schmuck und wertvollen Objekten ab. Als er bemerkte, dass sich die 89-Jährige auch in der Wohnung befand, attackierte er sie in ihrem Schlafzimmer.

Bei dem Übergriff, der ganze sieben Stunden dauerte, vergewaltigte der 23-Jährige die Frau mehrmals in ihrem Bett. Schließlich tötete er sie mit bloßen Händen und flüchtete mit seiner Beute - rund 100 Pfund (118 Euro). "Es war nicht einmal das wert", soll er später seiner Freundin gesagt haben.

Bluttat in London: Schwester entdeckte Leiche

Die Leiche entdeckten die Schwester und eine enge Freundin der Seniorin, die sich ein paar Tage Sorgen gemacht hatten und nach der Frau sehen wollten. Die 89-Jährige fanden sie daraufhin tot in ihrem Bett auf - der halbnackte Leichnam soll "wie eine Mumie" ins Bettlaken eingewickelt gewesen sein.

"Es ist für mich unverständlich, wie jemand solch üble Taten an einer einsamen und verletzlichen, älteren Frau verüben kann", sagte ein Ermittler. "Die 89-Jährige war ein lebensfroher und unabhängiger Mensch. Dass ihr Leben durch die monströsen Taten dieses Mannes beendet wurde, ist mehr als tragisch."

Vor Gericht versuchte der 23-Jährige zunächst, sich mit der Ausrede, er sei während der Tat in einem Rauschzustand gewesen, als schuldunfähig beziehungsweise vermindert schuldunfähig darzustellen. Das glaubte ihm das Gericht nicht. Die Mindestdauer seiner Strafe beträgt 34 Jahren.

In Österreich ist ein 27-Jähriger am Montag festgenommen worden. Der psychisch kranke Mann soll einer zweifachen Mutter (33) auf offener Straße ein Messer in den Rücken gestoßen haben.

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