Stollberg: Minischwein ausgesetzt - Tierheim sucht neues Zuhause

Stollberg: Minischwein ausgesetzt - Tierheim sucht neues Zuhause
Stollberg: Minischwein ausgesetzt - Tierheim sucht neues ZuhauseFoto-Quelle: Pixabay (Symbolbild)
News Team
Von News Team

Wie herzlos muss man sein? Im sächsischen Stollberg (Erzgebirgskreis) haben Unbekannte wohl ein Minischwein an der Bundesstraße 169 ausgesetzt. Spaziergänger entdeckten das Tierchen auf dem Gelände einer Firma und retteten es. Nun wird ein neues Zuhause für den Minieber gesucht.

Wie eine Mitarbeiterin des Tierheims "Waldfrieden" gegenüber "TAG24" erzählte, hatten die beiden schon von Weitem erkannt, dass es sich bei dem Tier um ein Schwein handelte. Der Eber hatte es sich gerade an einem Metallschild gemütlich gemacht und wärmte sich in der Sonne.

Daraufhin versuchten die Spaziergänger, das Tier einzufangen - immerhin kein einfaches Unterfangen, denn das Schweinchen erwies sich als äußerst flink und wollte sich auf keinen Fall einfangen lassen. Schließlich gelang es den beiden, den Eber zu fassen, dann riefen sie beim Tierheim an.

Schwein als Fundtier: "Kommt eher selten vor"

"Wir mussten auch zweimal nachfragen, als der Anruf kam", sagte die Tierheim-Mitarbeiterin. "Ein Minischwein kommt eher selten vor als Fundtier." Als der Eber endlich im Tierheim ankam, schauten die Mitarbeiter erst einmal nach, ob alles in Ordnung war. Augenscheinlich ist das Tier gesund.

"Zuerst machten wir uns allerdings einige Sorgen, weil es nicht fressen wollte, egal, was wir serviert haben", so die Mitarbeiterin. Normalerweise fressen Schweine Gemüse - doch der Minieber wollte davon nichts wissen. "Am Ende sind wir bei eingeweichtem Toastbrot gelandet."

Schweinchen ausgesetzt: Tierheim sucht neues Zuhause

Woher das Tier stammt, ist unklar. Zwar werde derzeit nicht ausgeschlossen, dass das Tier ausgebüxt sei, "aber wenn ein Minischwein verschwindet, meldet man das normalerweise". Da das zehn Wochen alte Tier nicht unterernährt wirkte, muss es laut Tierheim erst vor kurzem ausgesetzt worden sein.

Die Tierpfleger suchen nun ein neues Zuhause für "Eberhard" (so wurde das Schwein inzwischen getauft) - doch erst einmal muss das Tier in Quarantäne bleiben. "Heute kommt unsere Tierärztin vorbei und checkt den Kleinen nochmal ordentlich durch. Aktuell können wir auch noch keine Besucher zu ihm lassen."

Quelle: "TAG24"

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3 Kommentare

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Kann ich nicht verstehen, wie kann man so herzlos sein.
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Klingt schon recht "eigenartig", denn die Besitzer können dieses Tier ja eigendlich noch gar nicht lange bei sich gehabt haben.
Oder selbige haben ne ganze "Herde" von diesen Tieren und es wurde zu viel ?
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Dazu fällt mir nur eins ein: https://de.wikipedia.org/wiki/Karnismus
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