Stuttgart: Mann lädt Freundin zu Beerdigung ein - dann tötet er sie

Stuttgart: Mann lädt Freundin zu Beerdigung ein - dann tötet er sie
Stuttgart: Mann lädt Freundin zu Beerdigung ein - dann tötet er sieFoto-Quelle: Pixabay
News Team
Von News Team

Stuttgart. Weil er seine Freundin getötet und die Leiche in einem Gebüsch versteckt haben soll, musste sich ein 31 Jahre alter Mann am Montag vor dem Landgericht verantworten. Zuvor hatte der Angeklagte die Frau zur Beerdigung seiner Mutter eingeladen. Diese gab es aber gar nicht.

Zur Tat war es im vergangenen Juli gekommen. Mit der vorgetäuschten Beerdigung seiner Mutter hatte der 31-Jährige die Geliebte, mit der er eine "On-off-Beziehung" geführt hatte, zu einem Parkplatz in Weinstadt (Region Stuttgart) gelockt. Als die Frau bemerkte, dass dies eine Falle war, kam es zu einem Streit.

Offenbar wollte die 40-Jährige aus Remshalden den Angeklagten dazu zwingen, die feste Beziehung zu einer anderen Frau zu beenden. Der Mann wollte sich aber nicht von der Freundin trennen, die zur Tatzeit offenbar schwanger war. Als der Streit ausbrach, schlug er zu und erwürgte die Geliebte.

Leichnam erst nach sechs Tagen gefunden

Den leblosen Körper der 40-Jährigen versteckte der Weinstädter in einem Gebüsch nahe der Rems. Erst sechs Tage später wurde die Leiche dort gefunden. Zum Prozessauftakt vor anderthalb Monaten hatte er die Tat eingeräumt - diese tue ihm leid, ließ er durch seinen Verteidiger mitteilen.

In der Anklage hatte die Staatsanwaltschaft eine Strafe von zwölf Jahren Haft wegen Totschlags gefordert. Der Verteidiger des 31-Jährigen hielt ein Strafmaß von achteinhalb Jahren Haft für angemessen.

Quellen: "Südwestpresse", "Neueste Nachrichten"

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