15-köpfige Menschengruppe hetzt Hunde auf - Tiere gehen auf Passanten los

Hirtenhunde in Dortmund aufgehetzt
Hirtenhunde in Dortmund aufgehetztFoto-Quelle: Pixabay
News Team
Von News Team

Dortmund - In der Nacht auf Samstag sind bei der Polizei mehrere Notrufe eingegangen, dass in Scharnhorst zwei Hirtenhunde (Kangal) frei herumliefen und Passanten anfielen. Eine größere Grußße von etwa 15 Personen hetzte die Tiere zusätzlich auf. Ein 27-Jähriger wurde durch einen Hund schwer verletzt.

Dortmund - In der Nacht auf Samstag sind bei der Polizei mehrere Notrufe eingegangen, dass in Scharnhorst zwei Hirtenhunde (Kangal) frei herumliefen. Eine größere Personengruppe hetzte die Tiere zusätzlich auf.

Wie die Polizei am Montag über den Vorfall vom frühen Samstagmorgen kurz nach halb zwei mitteilte, sollen die Hunde mehrere Passanten angegriffen haben. Den sofort ausrückenden Beamten gelang es jedoch zunächst nicht, die Tiere einzufangen.

Hunde durch Rufe weiter aufgehetzt

Gegen 3 Uhr schließlich trafen die Polizisten auf eine etwa 15-köpfige Personengruppe, die um die beiden Hunde herum im Kreis stand und diese durch wilde und hetzende Rufe zusätzlich reizte.

"Auf polizeiliche Anweisungen, die Tiere in Ruhe zu lassen und das Gebrüll einzustellen, reagierte aus der Gruppe niemand", so die Polizei. Und weiter heißt: "Besonders einer tat sich durch Beleidigungen und Beschimpfungen gegenüber einer Polizeibeamtin hervor. Er war auch einer derjenigen, die den für alle ausgesprochenen Platzverweis nicht befolgten. Mit weiteren Unterstützungskräften gelang es, die vor Ort verbliebenen Personen von den Hunden zu trennen und anschließend die Personalien des Rädelsführers, ein 26-jähriger Dortmunder, festzustellen." Gegen ihn ermittelt die Polizei nun wegen Beleidigung.

Einem Diensthundeführer der Polizei Unna gelang es schließlich gegen 3.50 Uhr, beide Hunde einzufangen und der Feuerwehr zu übergeben. Mit einem Tiertransporter brachte die Feuerwehr die Hunde in ein Tierschutzzentrum.

Mann schwer verletzt

Auf ihrem nächtlichen Streifzug haben die Hunde mindestens einen Passanten durch einen Biss verletzt. Der 27-jährige Dortmunder wurde erst vor Ort von Rettungskräften versorgt, anschließend zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Der Hundehalter ist mittlerweile bekannt. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung ein.

IM VIDEO | Wenn Menschen Tiere quälen: Die Ursachen liegen meist in der eigenen Vergangenheit

autoren wize.life

1 Kommentar

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ich kann die Personengruppe nicht bedauern. Ich finde es viel schlimmer wie Menschen mit anderen Lebewesen umgehen.
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.