Schüler finden Babyleiche: 500 Frauen sollen zu DNA-Test

Schüler finden Babyleiche: 500 Frauen sollen zu DNA-Test
Schüler finden Babyleiche: 500 Frauen sollen zu DNA-TestFoto-Quelle: Pixabay
News Team
Von News Team

Am 22. März 2019 machten Schüler in Glinde (Kreis Stromarn/Schleswig-Holstein) eine schreckliche Entdeckung: In einem örtlichen Park lag die Leiche eines Säuglings. Nach fast einem Jahr der Ermittlungen ist die Mutter des Kindes noch immer nicht gefunden. Jetzt sollen hunderte Frauen bei einem DNA-Test untersucht werden, um die Verantwortlichen für den Tod des Babys endlich ausfindig zu machen.

Wie die Polizei am heutigen Samstagmorgen (22. Februar 2020) mitteilte, ist die Herkunft der Säuglingsleiche, die von Schülern im Gellhornpark in Glinde aufgefunden wurde, trotz umfangreicher Ermittlungen weiterhin unbekannt. Mittels einer gerichtlich angeordneten DNA-Reihenuntersuchung soll nun die Identität des Kindes geklärt werden.

Über 500 Frauen zum DNA-Test geladen

Etwa 530 Frauen und Mädchen zwischen 13 und 48 Jahren seien angeschrieben worden, von denen bereits viele rege das Angebot wahrgenommen haben.

Viele Freiwillige bereits in den ersten Stunden

Bereits in der ersten Stunde seien fast 100 Angeschriebene zu einer freiwilligen Speichelprobe erschienen.

Mit den gesammelten DNA-Proben erhofft sich die Polizei endlich Auffschlüsse über die Herkunft des Kindes zu erhalten. Das tot aufgefundene Neugeborene ist laut Gerichtsmedizin etwa zwei Monate zu früh auf die Welt gekommen. Die Ermittler der Polizei hatten ihm den Namen "Leander" gegeben.

autoren wize.life

1 Kommentar

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Manche haben es nicht verdient ein Kind zubekommen, wie grausam so ein junges Leben einfach wegzuwerfen.
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