Füssen: Kletterer will seine Fäkalien verbrennen - und löst Waldbrand aus

Ein Kletterer hat in Tirol seine Fäkalien verbrannt und auf diese Weise eine ...
Ein Kletterer hat in Tirol seine Fäkalien verbrannt und auf diese Weise einen Waldbrand ausgelöstFoto-Quelle: Pixabay/Symbolfoto
News Team
Von News Team

Nach seinem Toilettengang in freier Natur hat ein Kletterer aus Bayern an der Grenze zu Österreich einen Waldbrand ausgelöst. Der Mann wollte seine Notdurf verbrennen. Ein schwerer Fehler in dem ausgetrockneten Wald: Das Feuer zu löschen war für die Einsatzkräfte extrem schwierig.

Der 32-jährige Sportler war am Wochenende auf einem Höhenzug bei Pinswang in Tirol nahe dem bayerischen Füssen aktiv, als er austreten musste.

"Fataler Fehler"

Nachdem er seinen Stuhlgang im Wald verrichtet hatte, habe er seine Fäkalien angezündet, wie die Polizei Füssen mitteilte. Das sei "im ausgetrockneten Waldgebiet und dem beinahe strohartigem Waldboden" ein "fataler Fehler" gewesen, so die Ermittler.

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Binnen kürzester Zeit entwickelte sich, angefacht durch aufkommenden Wind, ein Waldbrand. Schnell stand eine Fläche von rund 50 mal 60 Metern in Flammen.

Den Brand zu löschen, erwies sich als äußerst schwierig: Da das Gelände in dem Bereich steil und unwegsam ist, mussten mehrere Feuerwehren aus Bayern und Tirol mit Spezialgerät anrücken. Auch Polizeihubschrauber aus Deutschland und Österreich waren im Einsatz.

Fäkalien vergraben

"Diese bekämpften gemeinsam den Brandherd, welcher sich unmittelbar nach der deutschen Landesgrenze auf österreichischem Staatsgebiet befand", so die Polizei.

Wer im Wald oder in den Bergen austreten muss, sollte seine Notdurft auf keinen Fall verbrennen. Um den Kot zu beseitigen, rät der Alpenverein Kletterern und anderen Bergsportlern : "Vergrabe deine Fäkalien an geeigneter Stelle."

autoren wize.life

1 Kommentar

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So eine "Scheiße", was so ein "Haufen" doch anrichten kann
Das wird sein wohl teuerster "Stuhlgang" gewesen sein denke ich mir, da werden die Kosten wohl nicht von der "Bergrettung" übernommen werden obwohl diese "Notdurft" ja eigendlich auch eine "Notlage" darstellte. Sachen gibts, möchte nicht wissen wie die Einsatzkräfte auf diese Begründung reagiert haben.
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