Laubach: Gefährliche Gummibärchen bei Faschingsumzügen verteilt

Der Elferrat Freienseen hat die Gummibärchen untersucht und darin Metallteil ...
Der Elferrat Freienseen hat die Gummibärchen untersucht und darin Metallteile entdeckt. Besonders auffällig: Die weißen Tütchen ohne Aufschrift (oben im Bild)Foto-Quelle: Facebook/Screenshot/Elferrat Freienseen
News Team
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Von News Team

Bei mehreren Faschingsumzügen wurden in den vergangenen Tagen offenbar Gummibärchen verteilt, in denen Metallteile enthalten sind. Die Süßigkeiten wurden in weißen Tüten ohne Aufschrift in die Menge geworfen. Jetzt warnen Faschingsgesellschaften und Polizei dringend davor, die Gummibärchen zu essen.

Die Gummibärchen - in Form von Meerestieren wie grünen Schildkröten und weißen Muscheln - wurden bei mindestens einem Faschingsumzug im Raum Gießen verteilt, außerdem besteht der Verdacht, dass die Süßigkeiten in einem weiteren Ort in der Nähe der mittelhessischen Stadt unter die Leute gebracht worden sind.

"Nicht verzehren!"

Entdeckt wurden die Metallteile in Gummibärchen, die beim Faschingsumzug im Laubacher Stadtteil Freienseen (Landkreis Gießen) in die Menge geworfen worden waren.

"Nicht verzehren!", warnt nun die dortige Faschingsgesellschaft, der Elferrat Freienseen in einem Post auf Facebook und zeigt Fotos von der betroffenen Süßigkeit. "Es wurden Metallteile darin gefunden!!!" Auch dies ist auf den Bildern des Elferrats Freienseen zu sehen.

Wer die Gummibärchen in den weißen Tütchen ohne Aufschrift entdecke, soll demnach sofort die Polizei Grünberg (Telefon: 06401 91430) einschalten.

Womöglich wurden Gummibärchen mit Metallteilen auch bei anderen Faschingsumzügen verteilt.

Es gebe derzeit einen entsprechenden Verdacht in Ehringshausen im Lahn-Dill-Kreis, berichtet die "Gießener Allgemeine".

Dies bestätigen mehrere Facebook-User in Kommentaren - auch in Ehringshausen seien entsprechende Tüten verteilt worden.

Ein Produktionsfehler?

Demnach sei nicht bekannt, wie die Metallteile in die Gummibärchen geraten konnten. Bisher bestehe laut Polizei kein Verdacht, dass die weißen Tütchen manipuliert worden seien, schreibt die Zeitung.

Die Ermittler gehen laut Radio FFH von einem Produktionsfehler aus. Die Polizei habe mehrere Tütchen gesammelt und in zwei Tüten die winzigen Metallsplitter gefunden, so der Radiosender.

autoren wize.life

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