Rentner (76) verfolgt Bubi-Einbrecher - Jetzt ist er tot

Rentner (76) bezahlt seinen Mut mit dem Leben
Rentner (76) bezahlt seinen Mut mit dem LebenFoto-Quelle: imago images/onw-images
News Team
Von News Team

Seinen Mut hat ein 76 Jahre alter Rentner in Berlin mit dem Leben bezahlt. Der Mann verfolgte eine jugendliche Einbrecherbande, wurde von dem Trio jedoch gestellt, geschubst und von einem der Tatverdächtigen so heftig attackiert, dass er stürzte und schwere Verletzungen erlitt. Zehn Tage später ist der Mann nun gestorben.

Der Vorfall ereignete sich bereits am 17. Februar 2020 im Berliner Ortsteil Falkenhagener Feld. Eine Anwohnerin hatte damals drei Jugendliche bemerkt, die sich in einer nahegelegenen Kleingartenanlage an einer Laube zu schaffen machten.

Sie informierte ihren Mann, der mit seinem Fahrrad die flüchtende Gruppe verfolgte. In der Straße "An der Kappe" soll der 76-Jährige dann von dem Trio umringt worden sein. Einer aus der Gruppe soll ihn nun geschubst haben, so dass der Senior auf den Boden stürzte und dabei schwerste Kopfverletzungen erlitt.

Er wurde durch Rettungskräfte in Begleitung eines Notarztes mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und dort intensivmedizinisch behandelt. Leider ohne Erfolg.

Tatverdächtige sind 15 und 16 Jahre

"Während der kriminalpolizeilichen Ermittlungen vor Ort erschienen zwei 15-Jährige und ein 16 Jahre alter Junge", teilte die Polizei einen Tag nach der letztlich tödlichen Attacke mit. Und weiter: "Alle drei wurden als Tatverdächtige zu einem versuchten und einem vollendeten Laubeneinbruch und zu der gefährlichen Körperverletzung an dem Radfahrer festgenommen."

autoren wize.life

3 Kommentare

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Genauso verurteilen wie manch anderer Verbrecher. Tolles Elternhaus Klasse
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das ist einfach nicht mehr zu ertragen, was diese Jungen sich hier leisten. Hier muss tatsächlich eine erhebliche Strafe erfolgen, denn Unrechtsbewusstsein scheinen die von Haus aus nicht gelernt zu haben. Deshalb muss nun ein strenger Nachhilfeunterricht mit Folgen hier stattfinden, die Eltern müssen hier auch mit einbezogen werden.
@Frauke Luna, wie sagt man doch immer wieder:
""DIE HEUTIGE JUGEND "" !
Wir haben in "unserer" Jugend auch "Mist" gebaut, jedoch was heute alles passiert ist nicht vergleichbar und hinnehmbar.
Die "Gesetzgebung" wäre und ist ja vorhanden, jedoch die Lasche Umsetzung derselben schreckt nun wirklich nicht mehr ab. "Nachhilfe" ist da wohl nicht mehr zielführend, als "Begleitung" für härtere Strafen vielleicht. Auch glaube ich ebenso das von "Unrechtsbewusstsein" nicht die Rede sein kann. Selbige wachsen meist in gewissen "Bezirken" auf, wo man denkt nicht in Deutschland zu wohnen. Da haben die "Clans" das sagen und die Kinder und Jugendlichen bekommen ihr "Handwerk" da schon gelehrt. Man nehme zb. den "Bezirksbürgermeister" von Berlin-Neukölln, welcher dann noch für seine Meinung "verunglimpft" wird, ebenso wie der Richter "Gnadenlos" welche nur fordern das Recht auch so umzusetzen wie es möglich wäre. Schönes Wochenende+Vg.
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