Der Smart als Viersitzer: Studie "smart fourtjoy"

Ohne Dach und ohne Türen - die Viersitzer-Studie
Ohne Dach und ohne Türen - die Viersitzer-StudieFoto-Quelle: Smart/seniorbook
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Na endlich wieder, es geht doch, möchte man meinen, wenn Mercedes jetzt seinem Smart auch wieder vier Sitze spendiert. Auf der Frankfurter IAA wird die Studie „smart fourjoy“ und gibt damit einen ersten Einblick auf den Smart-Viersitzer der kommenden Generation. Wenn auch Türen, Heckscheiben und Dach werden noch nicht dargestellt werden der Viersitzer an den Blade erinnert, so stehen doch die Außenmaße fest. Knapp 3,50 Meter lang, etwa zwei Meter breit und 1,50 m hoch behält er seine Kompaktheit und bleibt mit einem Wendekreis von 9,1 Metern auch leicht manövrierfähig in engen Straßen.

Zurück zum Ur-smart

Der Viersitzer greift wieder auf den Ur-smart zurück und will weg vom Krankenstuhlimage des Zweisitzers. Der neue smart hat das Lächeln wieder aufgesetzt, blickt freundlich und stolz trägt er das Markenenblem in der Kühlerfront. Zahlreiche Designelemente verweisen auf die erste smart Baureihe: Dazu zählen unter anderem die extrem kurzen Überhänge, die weit außen in den Ecken platzierten Räder, die in die massive tridion Zelle integrierten Rückleuchten sowie das kugelförmige Kombiinstrument.

Futuristischer Innenraum

Am auffälligsten im Innenraum sind die beiden futuristisch anmutenden Vordersitze und die ebenso gestaltete Rücksitzbank. Die Sitzschale wirkt wie aus einem Guss. Die Rückseite der Sitze ist in Dunkelchrom ausgeführt. Seitlich schlingt sich um die Sitze eine kederartige Linie, die ebenso petroleumfarben wie die Plexiglas-Akzente im Exterieur ist. Am Fahrzeugboden wechseln sich perforierte und glatte Flächen ab. Da der Boden dunkel gehalten ist, scheinen die Sitze zu schweben.

Hinweise auf den kommenden Viersitzer-Smart

Die Sitze und die Armaturentafel werden von einer mittleren, durchgehenden Struktur getragen. Sie wird von einer positiv überspannten Fläche belegt, die touch-sensitive Bedienfunktionen beinhaltet. Ob dies in der Großserie auch so durchgehalten werden kann, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall gibt die Studie markante Hinweise auf den kommenden Viersitzer.

Smartphones vermitteln den Kontakt zur virtuellen Welt

Die Armaturentafel mit Tiefenwirkung wird bestimmt durch den massiven Instrumententräger. Er besteht aus transparentem, beleuchtetem Plexiglas, in das Aussparungen gefräst wurden. Die auffällige mehrdimensionale Wabenstruktur entstand dadurch, dass an diesen Stellen weißer Kunststoff mit Perleffekt angegossen wurde. Das kugelförmige Kombiinstrument erinnert ebenso wie das einspeichige Lenkrad an den ursprünglichen smart. Zwei Smartphones sind im Armaturenbrett und auf dem Mitteltunnel im Fond angebracht und erlauben zeitgemäße Verbindungen mit der Außenwelt über das Internet und maßgeschneidertes Entertainment von den Smartphones für alle vier Passagiere.

Elektroantrieb für die Studie

Ausgestattet ist die Studie mit dem aktuellen electric drive und einem 55-kW-Permanentmagnetmotor. So bewegt sich der smart fourjoy lokal emissionsfrei, agil und ohne Schaltunterbrechungen. Der Elektroantrieb ist im Heck untergebracht.

Die Lithium-Ionen Batterie besitzt eine Kapazität von 17,6 kWh. Komplett entleert, lässt sich die Batterie in den Stromsystemen der meisten Länder mit einer Ladezeit von maximal sieben Stunden – quasi über Nacht – an der Haushaltssteckdose oder Ladestation wieder voll aufladen. Mit dem 22-kW-Bordlader und einem Schnellladekabel kann die Ladezeit an einer Wallbox oder öffentlichen Ladestation auf unter eine Stunde verkürzt werden.

Für die letzte Meile: Elektroboards auf dem Dach

Ein praktischer Gag auf dem Dach: Hier sind zwei Longboards befestigt. Mit diesen elektrisch angetriebenen Skateboards lassen sich Kurzstrecken in der Stadt lokal emissionsfrei zurücklegen, vor allem dann, wenn die Batterie leer ist und die Parkplätze am Ziel voll.

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