Freistoß-Spray im Einsatz

Südamerikanische Innovation: das weiße Freistoß Spray für Schiedsrichter zur WM 2014

News Team
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Von News Team

Die meisten von uns waren total perplex als mitten im Eröffnungsspiel der Schiedsrichter hinten reingriff, eine Art Dose rauszog UND dann eine Linie markierte für den Abstand der Mauer beim Freistoß. Wir reden über Torlinien-Technik und dann taucht so ein retro-Knaller auf - wie Kai aus der Malerkiste. In Südamerika ist das schon länger im Einsatz.

Freistoß Spray für Dorf - Schiedsrichter

Eigentlich ist ja davon auszugehen, dass die Mauer gerade im Profisport einigermaßen passend steht. Zumindest wurde in der Vergangenheit (anders als bei der Torlinientechnik) nie ein große Diskussion wegen 10 cm mehr oder weniger losgetreten.
Der eigentliche Bedarf scheint sich eher im Amateurbereich abzuzeichen. Erstens de facto, weil die Schiedsrichter im Augenmaß oft nicht so firm und die Kreisklassen-Spieler rechte Schlawiner sind. Zweitens in wirtschaftlicher Hinsicht: Ein paar Spraydosen für eine WM machen das Kraut nicht weiß. Aber wenn jede Woche hunderttausende weiße Linien gezogen werden auf den Plätzen dieser Welt, könnte ein neuer Industriezweig entstehen. Erfunden hat´s übrigens ein argentinischer Hersteller. Ob es nach Deutschland kommt, ist noch offen. Ebenso die Frage, ob das Spray in der Hitze von Quatar bestehen könnte. Aber bis dahin fließt noch viel Schaum den Rio de la Plata runter.

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1 Kommentar

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Erstens mal ist die Aussage, dass Schiedsrichter im Amateurbereich kein gutes Augenmaß haben, eine Frechheit.

Zweitens hat das Freistoßspray damit überhaupt nichts zu tun, oder glaubt der Autor des Beitrages etwa, die Spraydose würde helfen, die Entfernung abzuschätzen?

Es geht nur darum, dass sich kein Spieler aus der "Verteidigungsmauer" nach vorne Richtung Ball bewegen darf, ehe dieser gespielt wurde.

Das Spray ist völliger Quatsch, da es nie ein sonderliches Problem war mit den sich zu früh bewegenden Spielern. Wenn es dann doch mal vorkam, hatte eine gelbe Karte schnell Abhilfe geschafft.

So aber muss der arme Schiedsrichter neben den Karten, Notizblöcken und dem Headset zur Kommunikation mit seinen Assistenten im Profibereich noch eine Spraydose dabei haben.

In der Kreisklasse wird das aber zum Glück nicht eingeführt, das ist gut so!
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