Was Frauen wirklich denken: Schnäuzen und spucken, wo man geht und steht? Geht das?

Was Frauen wirklich denken: Schnäuzen und spucken, wo man geht und steht? Ge ...
Was Frauen wirklich denken: Schnäuzen und spucken, wo man geht und steht? Geht das?Foto-Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Little_Sammy_Sneeze#mediaviewer/File:Winsor_McCay_-_Little_Sammy_Sneeze_%281905%29_book_cover.jpg

Kindern bringt man bei, dass sie nicht in der Nase popeln und ein Taschentuch benutzen. Kindern ist auch das Spucken nicht erlaubt. Während der Fußball-WM fiel mir auf, dass Schnäuzen und Spucken offensichtlich nun zum Spiel auf dem Rasen gehört.

Nicht nur ab und zu, sondern immer wieder und sehr selbstverständlich.


Okay, ein Sportler hat nicht unbedingt ein Taschentuch griffbereit und das Grün ist auch kein Knigge-Feld, aber es passierte auch an der Seitenlinie. Sozusagen noch ganz schnell, bevor man eingewechselt wurde.

Und: Es passiert immer häufiger auch auf der Straße, in Fußgängerzonen, beim Spaziergang durch den Wald, kurzum: überall dort, wo Menschen sind, fühlen sich manche so privat und unter sich, dass sie auf die Straße spucken oder ihre Nase ohne Tuch putzen. Eine neue Sitte? Oder einfach nur eine Unsitte, die manche nun kultivieren und chic finden?

Ehrlich gesagt: es waren immer nur Männer. Ich habe noch nie eine Frau dies tun sehen.


Zufall? Oder Natur? Haben Männer andere Nasen? Andere Schleimhäute? Andere Sekretionsbildung? Sind sie, unabhängig vom Alter, so oft in der Verlegenheit, einen Taschentuch zucken zum können oder eine Schluckbewegung statt eine Spuckbewegung zu vollziehen?

Oder haben sie nur eine andere Hemmschwelle?


Sollte letzteres der Fall sein, so wünsche ich mir - als Frau und Mitmensch -, dass sie sich wieder etwas gehemmter fühlen mögen. In Singapur z.B. wird das Ausspucken eine Kaugummis, ob von Frau oder Mann, drastisch bestraft. Das eine wie das andere - Kaugummi oder Spucke und Popel - nehmen sich meiner Meinung nach nichts.

29 Kommentare

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Auf dem Rasen beim Fußball spielen kann ich es noch verstehen (Revier markieren !!). Aber in aller Öffentlichkeit niemals ........ Es gibt in unserer Gesellschaft immer weniger Werte. Schade !! Ich versuche mich vorbildlich zu verhalten. Warum liegen eigentlich so viele Dinge direkt neben den öffentlichen Abfallbehältern ??????
Ja, das sehe ich auch so. Vieles verroht.
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Ich finde diese Unsitte auch unmöglich. Bei jedem Fußballspiel muss man das leider als Zuschauer ertragen - und mein Mann dann meine bissigen Kommentare
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e-k-e-l-i-g !!!!
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Macho-Gehabe aus den südlichen Ländern.....ich habe es bis heute nicht verstanden, was das soll
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Was für ein Thema...zwischen dem Speiseplan fürs Wochende und Suppe aus jungem Sellerie.

Ich bin mal letztens ein paar Tage, in Ermangelung meines Autos, mit dem Bus gefahren.
Die Buswartehäuschen, speziell der Bereich vor der Bank, scheinen auch ein äusserst beliebter Ort zum abspeien zu sein...brrrr
Da bleibt man doch gleich lieber stehen.

Was die Anschlussverwendung festgelatschter Kaugummis anbelangt...da gibt es in London einen interessanten Ansatz.
Wenn auch nicht massenkompatibel, doch zumindest bemerkenswert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ben_Wil...%28Maler%29
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Allzu lange ist es noch nicht her:

Zu meiner Jugendzeit waren in den Straßenbahnen noch Emaille-Schilder montiert mit der Aufschrift 'NICHT AUF DEN BODEN SPUCKEN'. Oftmals kann man sie (oder Nachahmungen) auf den Floh- bzw. Antiquitätenmärkten erwerben.
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Beim Leistungssport der Männer ist das Klarmachen der verstopften Nase durch die Finger, weil praktisch und rasch, üblich.
Und wie ist das bei LeistungssportlerINNEN)?
Ich denke jetzt an manche Fertigkeiten, die Mädchen nicht so gut bis garnicht können.
So wird´s wohl auch mit dem "Bauernschneutz" sein.

Anmerkung: der Bauernschneutz geht natürlich nuuur bei Feldspielen. Nicht bei Hallenspielen
Möglicherweise wären die Mädels und Frauen ganz happy, wenn diese Fertigkeiten der Jungens und Männer nicht so kultiviert würden, sondern deren Verzicht )?!
Der "Bauernschnäuz", das Ausblasen des völlig unbedenklichen Nasensekretes, welches zur Filterung (Rainbowprinzip) von Luftstaub von Nasendrüsen ausgeschieden wird, ist

praktisch und umweltverträglich.

Bodenbaktereien sorgen für fixe Umwandlung des Abwurfs.

Ich stehe dafür - jedenfalls beim Freiluft-Sport.

Und manche Mädels machen´s auch
Ich mache es nicht und ich finde es auch nicht angenehm. Auch beim Sport habe ich deshalb ein Tempotaschenbuch dabei und es hat mich noch nie behindert.
Ob das biologisch abbaubar ist oder sonst was, ist mir völlig egal! Es ist einfach nur ekelhaft!
Ich befragte gestern eine junge Frau, Handballerin, danach.
Sie ließ sich auch nicht überzeugen und meinte, wie Du, Heike: einfach nur ekelhaft.
Handballdamen, meinte sie, stecken sich ein Tempo in den Socken oder schnäutzen vor dem Spiel.
Ich war gestern zum Joggen. Hinter mir lief ein Ehepaar. Der Mann hat es fertig gebracht, innerhalb von maximal 5 Min. mindestens 7 mal zu schnäuzen, spucken etc. Ich habe mich mehrfach umgedreht, weil ich nicht glauben konnte, was ich hörte. Die Frau sagte kein Wort. Irgendwann habe ich ihn gefragt, ob er ein Taschentuch brauche, weil es mich wirklich ekelte. Was hat er geantwortet? "Weghören!!" Ich sagte ihm, dass man Kinder dazu anhält, es nicht zu tun. Seine Antwort spare ich mir wiederzugeben ) Für mich ist die Frage, wie geht es seiner Frau damit? Wie verhält er sich zuhause? Spuckt er sprichwörtlich auch dort auf alles? Schließlich befinden wir uns - wie gestern im Wald - auf Gemeinschaftseigentum, genauer gesagt: wir sind Gast in der Natur und auf dieser Welt.
Wie widerlich, Sonja! Mich schüttelt es allein bei dem Gedanken!

Die Frau muss doch vollkommen abgestumpft sein. Mir käme so einer nicht nahe!
Natürlich hast Du recht, Sonja. In Damen-Gesellschaft ist das eh ein No-Go. Die Frau des Proleten ist sicherlich bedauernswert.
Ich mache es, das Schnäutzen, auf meinem Jogg-Pfad durch den Wald, den nur ich belaufe.
Ich denke, wir Männer sind recht lernfähig.
Danke Dir für den Aufsatz
Heike, ich lade Dich zum gemeinsamen Joggen ein.
Ja, Heike, das habe ich mir auch gedacht. Wie abgestumpft und resigniert muss sie sein. Aber - warum bleibt sie?
Absolut korrekt, Gert. Sinngemäß genau so hätte ich Sonja auch geantwortet!


@ Manfred
Joggen? ICH?????
400 m in 4 Minuten?
Bleiben aus Angst und Unsicherheit - das haben wir sicher alle irgendwie schon einmal erlebt und gelebt. Aber sicher auch die Erfahrung der Erleichterung und Befreiung, es zu tun. Und wie man aufblüht, wenn man sich nicht mehr in etwas hinein zwängt, was warum und wie auch immer nicht mehr zu einem gehört. Bezogen auf die Frau auf dem Joggingweg: Ich habe mich gefragt, wie kann sie ihren Mann küssen, der sich so benimmt? Wie geht es ihr damit? Oder hat sie sich schon so "torgestellt", dass es sie nicht mehr berührt?
Da fehlt mir aber auch der Zugang, Gert!

Dschungelcamp wäre definitiv nix für mich. Ich würde verhungern!
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Eigentlich kein Wunder, dass die Fußballer so oft ausrutschen....
)
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Als ich das erste mal in Peking war, habe ich spuckende Menschen in allen Lebenslagen gesehen, es standen auch Spucknäpfe herum. An einer Ampel stehend, spuckten drei Chinesen gleichzeitig aus dem Auto, mir wurde richtig schlecht. Ich fragte dann einen deutsch sprechenden Chinesen warum hier so viel gespuckt wird, die Antwort: wir finden es ziemlich unhygienisch in ein Taschentuch zu schnäuzen und es dann in die Hosentasche zu stecken, das ist ekelhaft, sagte er. Ich muss zugeben, ich habe über diese Argumente nachgedacht und habe es auch verstanden. Andere Länder - andere Sitten. Ich finde es "das Spucken" nach wie vor ekelhaft.
Ein Papiertaschentuch steckt man nach Gebrauch ja auch nicht in die Hosentasche, sondern entsorgt es im nächsten Abfallbehälter. In Japan ist es verpönt, sich am Tisch die Nase zu putzen. Man steht also auf, geht nach draußen, putzt sich dort die Nase und geht wieder an den Tisch zurück. So sollte man es auch bei uns handhaben. Keinesfalls sollte man ein Papiertaschentuch mehrmals verwenden oder sich das Produkt seiner Bemühungen auch noch ausgiebig betrachten. Und nach dem Naseputzen sollte man auch niemanden per Händedruck begrüßen.
Udo, das entsorgen eines benutzen Taschentuch wäre ja richtig, die Stadt hat bei uns aber viele Abfallbehälter aus Kostengründen weg rationalisiert, ergo stecke ich es auch erst mal in die Jackentasche und werfe es nicht auf die Straße. Außerdem kannst du Japan mit China nicht vergleichen, ich war auf beiden Erdteilen, ein Unterschied wie Tag und Nacht.
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Wart es ab, das wird wieder so sein wie im 19. Jahrhundert, da werden Spucknäpfe wieder aufgestellt. Dann entstehen wieder Billigjobs, Spucknäpfe leeren und reinigen. Die Vergangenheit wiederholt sich.
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