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Idyllisches Landleben

Landleben oder lieber Großstadt?

News Team
Von News Team

Das Leben auf dem Land hat wie vieles sicher seine guten und seine schlechten Seiten. Die Vorstellung von Ruhe, eigenem Garten, viel Zeit und herzlichen Menschen um einen herum, mit denen man immer ein Pläuschchen über den Gartenzaun hinweg halten kann, klingt verlockend. Ist das Landleben wirklich so schön?

Landleben vs. Stadtleben

Einfach mal weg aus der Stadt - rein ins perfekte Landleben. Warum auch nicht? Das Leben wird am Land entschleunigt, man ist ganz bei sich selbst, so die Vorstellung. Man sieht nicht ständig auf die Uhr, sondern genießt die Ruhe in der Natur, trifft herzliche und entspannte Menschen, die nur einen Katzensprung von einem entfernt wohnen. Das eigene Haus bietet Platz und im Sommer sitzt man im blühenden und duftenden Garten und ist zufrieden mit der Arbeit, die man reingesteckt hat. Die Nachbarn kommen öfter auf einen Plausch vorbei und man unternimmt gemeinsam nette Ausflüge in angenehmer Gesellschaft. Dann hat man aber auch mal Zeit zum kochen oder einfach mal Zeit für sich selbst. Im nächsten größeren Ort kann geht man ins Kino, ins Theater, auf den Bauernmarkt oder besucht andere Veranstaltungen. Beim täglichen Spaziergang grüßt man sich auf der Straße und man erlebt einen herzlichen Umgang miteinander. Einfach ein schönes Leben.

Das Stadtleben- auch nicht zu verachten

Allerdings muss man auch sagen, dass das Landleben auch mit einigen Anstrengungen verbunden ist. Eine große Wohnfläche und der eigene Garten sind mit viel Arbeit verbunden, der einfache Weg zum Einkaufen ist oft so weit, dass die Geschäfte ohne Auto gar nicht erreichbar sind. Das gilt ebenso, wenn man mal Veranstaltungen besuchen möchte. Gerade wenn man nicht mehr so mobil ist, ist es wahrscheinlich noch schwieriger mal kurz aus dem Haus zu kommen, als dies in einer Großstadt der Fall ist. Und die Arbeit, die ein schönes Landleben mit sich bringt, ist nicht zu unterschätzen. Mitten in einer schönen Landschaft zu wohnen, ist sicherlich ein Vorteil und hält gesund. Man kann jederzeit kurz spazieren gehen und hat gleich gute Luft und Bewegung in schöner Umgebung. Das Landleben ist vielleicht gesünder und hält länger fit, aber wenn die Agilität ein wenig nachlässt, ist es äußerst schwierig das Landleben in vollen Zügen zu genießen, da jeder Weg außer in den eigenen Garten schon beschwerlich ist. Da kann es schnell passieren, dass man vereinsamt, obwohl jeder jeden kennt. Unter den Bewohnern im Ort gibt es außerdem sicher nicht nur solche, die herzlich und nett sind, sondern die vielleicht einem nicht so wohlgesonnen sind. Da jeder eben jeden kennt, mag das nicht so einfach sein. Dagegen steht aber sicherlich, dass es vielleicht schon einen Gemeinschaftsgedanken gibt, der alle im Ort verbindet, da man einander eben hilft.
Eine kleine Gemeinschaft kann jedoch ebenso gut in einem Wohnhaus entstehen, in dem sich die Bewohner gegenseitig kennen, schätzen und füreinander da sind. Kann es durchaus geben, ist sicherlich aber eher eine Seltenheit in der Anonymität der Großstadt.

Landleben-reine Idylle?

Fernsehserien wie "Der Landarzt" und "Der Bergdoktor" und noch viele andere ähnliche TV-Formate gaukeln uns das harmonische Landleben vor, wo am Ende immer alles gut wird. Doch was hat das Landleben wirklich an sich? Ist es im Alter wirklich sinnvoll und genau dann erst erstrebenswert? Soll man nach dem Berufs-Leben vielleicht doch noch aufs Land ziehen? Oder genau andersrum und lieber in die Innenstadt ziehen, um bessere Nah-Versorgung zu erleben, um aber dafür in einer anonymen Masse der Großstadt unterzugehen? Kann es in der Großstadt den Zusammenhalt geben, den es auf dem Land hat? Sind sich nicht eigentlich alle selbst doch die Nächsten? Aber bietet das Landleben wirklich das Gegenteil vom Stadtleben?

Ganz so einfach ist es eben nicht und es kommt sicherlich auf die individuelle Situation sowie die Faktoren der eigenen Persönlichkeit und auf die Beweggründe an, warum das Landleben dem Stadtleben vorgezogen wird. Das Leben lässt sich (leider) nicht vereinfachen. Weder am Land noch in der Großstadt ist es einfach nur gut oder nur schlecht. Allerdings lädt das Landleben mit der Nähe zur Natur, Zeit für die einfachen Dinge des Lebens wie leckere Rezepte zu kochen, den Garten zu gestalten, die Nachbarn zum Essen einzuladen, sich an der frischen Luft bewegen und dabei kleine Freuden zu erleben, zum Zurücklehnen ein.

Landleben - alles nur gut?

Das Landleben hat eben seine guten und seine schlechten Seiten. Und wer braucht schon ein Haus und einen Garten, wenn es am Stadtrand auch schöne Flecken gibt? Eben ein wenig Abseits vom großen Getümmel, aber immer noch nicht ganz weg vom Schuss und trotzdem kann man dort gut wohnen. Es muss ja nicht gleich das Extrem Landleben sein, sondern oft liegt die Lösung ja in der Mitte. Natürlich kann man auch ein schönes Wochenende am Land verbringen und nur ab und zu die guten Seiten des Landlebens erleben.

Wer jetzt immer noch nicht genügend Lust auf die Idylle des Landes bekommen hat, kann sich den Landleben-Kalender 2014 auf sich wirken lassen. Jedes Jahr erscheint ein Kalender zum Thema Landleben mit Bildern von grünen Landschaften, frischem Gemüse, gackernden Hühnern und schönen Gärten.

205 Kommentare

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Neid hin oder her: Am Kaff kennt fast jeder jeden und i d Stadt? Hab da Weitverwandte in Bamberg-West, da hat der Sohn ne Straftat o.ä. (halt was ausgefressen) begangen und? Die Geschäftsleute a Bamberg-West wussten gleich bescheid... also unter der gleichen soziologischen Schicht kennt man sich ja. Wenn dann muss man in einen Moloch ziehen und unauffällig leben. So ist es mit dem Neid auch: der eine zeigt, was er hat, der andere verbirgts. So ist es ja bspw. auch mit dem Familienclan der Reimanns im Ludwigshafenener /Mannheimer und angrenzenden Gebiet, die kennt auch nicht jeder... Bsp. ließen sich ewig fortführen. Neid muss man sich verdienen!
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Ich lebe in der Stadt d.h. Stress in vielen Dingen, viel Verkehr und ständig Menschen die einem alles neiden und über einen reden. Ich kenne aber auch das Landleben, das mir persönlich viel positiver erscheint, weil es sich dort deutlich ruhiger leben läßt.
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Ich lebe zwar in der Stadt, aber hatte Verwandschaft auf dem Lande und deshalb war mir Feldarbeit kein Fremdwort zu Zupacken.
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"Landleben" ist schön, ich habe mich arrangiert mit der Tatsache, dass wir nur ein Fahrzeug haben, dadurch nur begrenzte Einkaufsmöglichkeiten zur Verfügung stehen und der angekündigte Ausbau des ÖPNV trotz aller (Klimawandel)Warnungen lediglich ein Lippenbekenntnis der Politik in Wahlzeiten ist.
Manchmal bekomme ich die Krise - dann "muss" ich raus, das ist wieder mit Planung verbunden ... aber nach ein paar Stunden in den näheren größeren Städten bin ich wieder gern daheim
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Das Leben in einer Kleinstadt ist für mich einfach nur schön, ich möchte nicht in einer Großstadt wohnen, egal wieviele schöne Parks es dort gibt! Ich brauche die Natur mit allem, was dazu gehört, auch viel Laub fegen im Herbst....
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Leben auf dem Land ist für mich das Non - Plus - Ultra!
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Feiern in der Stadt, leben auf dem Land. Hat sich bisher gut bewährt.
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Neuer Anfang, neuer Lebens-Abschnitt ? -- Leben im Grünen „ganz auf dem Land“ ?
Hier, wo andere Urlaub machen, steht eine Komf.-Wohnung (möbliert) MIETFREI zur Verfügung --- aber statt Miete zu bezahlen, bitte IM SCHNITT pro Tag ca. 1 Stunde Hilfe für umgänglichen 73-jährigen „Opa“ mit schwerer Geh-Behinderung ! --- Liebe zu Pflanzen und Garten bitte mitbringen !
-- Ideal für freiberufliche oder künstlerische Tätigkeit
-- ideal für alleinerz. Mutter mit Kind (Teilzeit-Job jederzeit mögl., evtl. sogar hier im Haus)
-- ideal für rüstige Rentnerin, ggf. rüstiges Rentner-Paar

Das Haus liegt so richtig abseits von Stadt und öffentlichem Nahverkehr … ca. 70 km östlich von München, ca. 25 km nördlich vom Chiemsee --- Grün vor den Fenstern, grün bis zum Horizont, bei klarem Wetter ein paar Berggipfel hinterm Wald zu sehen …
Geboten wird: Eine separate möblierte Wohnung (Bj. 2007), mit Küche, Bad/WC, ZH/WW, Balkon, rd. 56 qm -- und riesengroßem Grün-Grundstück ums Haus
So ein schönes Angebot hätte mich vor 2 Jahren sehr interessiert. Nun habe ich mich entschieden. Ich wünsche viel Glück und einen guten Mieteer
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es hat wie immer im Leben alles seine vor und auch Nachteile. Ich bin auf dem Land geboren, oberhalb der bunten Stadt am Rhein. Dann zogen wir näher an die Stadt, was ich auch toll fand als Kind da wir genau neben dem Friedhof wohnten auf dem ich mich tag täglich herum trieb da hinter der Kapelle ein großer Käfig mit Eichhörnchen war und da ich auch immer gerne die alten Leuten unterhielt die ihre Angehörigen dort "besuchten" man kannte mich / uns ja 1966 zogen wir in die Deichstadt - Randgebiet was mich als Kind schon fürchterlich nervte und für mein Asthma der Anfang eines langen Leidenswegs wurde. Als ich mit 17 dass Haus verließ konnte ich endlich aufatmen denn nun konnte ich ziehen wohin ich wollte, leider aber auch die ersten Jahre nicht wiklich ideal da eine Große Familie nun einmal nicht überall den Wohnraum bekommt den man sich erträumt. Seit 2010 kann ich nun sagen dass ich endlich zu Hause bin...auf dem Land
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Ich bin Düsseldorf geborgen,aufgewachsen und werde wahrscheinlich auch hier sterben und begraben werde.
Ich lebe gerne in der Grossstadt da man vieles zu Fuss oder mit der Bahn und Bus erreichen kann.Man hat hier ausgeh möglichkeiten.
Ich bin aber auch gern mal aufm Land ich finde es auch dort schön,aber dafür braucht man einen Führerschein und Auto,wenn man beides nicht hat ist es ziemlich dumm aufm Land zu leben,da wahrscheinlich der bus nur alle Stunde fährt. Ich habs aus probiert es war nicht schlecht,aber ohne meinem Freund der den Fürherschein hat wäre es nicht gegangen.
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